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Grusel-Kick statt Keller-Kracher

Nur Verlierer im Keller-Duell zwischen Schalke und Mainz

Abstiegskampf auf Schalke: Tatsächlich ging es oft hart zu in den Zweikämpfen zwischen S04 und Mainz
Abstiegskampf auf Schalke: Tatsächlich ging es oft hart zu in den Zweikämpfen zwischen S04 und Mainz
© Revierfoto, Roy Gilbert / Revierfoto / Pool, Hendrik Deckers / Revierfoto

05. März 2021 - 23:44 Uhr

Tor und trostloses Spiel auf Schalke

Grusel-Kick statt Keller-Kracher: Das Abstiegsduell zwischen dem Tabellenletzten Schalke 04 und dem Vorletzten FSV Mainz 05 bot magere Fußballkost auf niedrigem Niveau und endete entsprechend: 0:0 – ein Ergebnis das keinem der beiden Teams weiter hilft.

Schalker Initialzündung unter Grammozis bleibt aus

Auch unter dem fünften Trainer der Saison blieb die erhoffte Initialzündung bei den Schalkern aus. Dimitrios Grammozis, der am Dienstag die Nachfolge des gefeuerten Christian Gross angetreten hatte, hatte es unter anderem mit einer Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr und dem überraschenden Bundesliga-Debüt von Kerim Calhanoglu versucht. Beides verlieh dem Schalker Spiel keine dntscheidende Impulse.

Den nächsten Rückschlag für die ohnehin erstzgeschwächten Königsblauen gab es aber bereits vor dem Anpfiff: Amine Harit verletzte sich beim Aufwärmen, für ihn schickte Grammozis den 19-jährigen Can Bozdogan in die Partie.

Fehlpass- und Foul-Festival

Schon nach ersten Minuten war eine Überschrift gefunden: "Not gegen Elend" begann. Das spielerische Niveau war grauenhaft. Auch der 18 Jahre alte Cousin vom Milan-Künstler Hakan Calhanoglu fiel inmitten der spielerischen Armut auf dem Platz nicht weiter auf. Fehlpass reihte sich an Fehlpass, immer wieder wurde der Ball planlos durch die Arena geholzt. Auch die Gäste trugen nicht dazu bei, dem Spiel Bundesliga-Standard zu verleihen.

Immerhin gab es nach 18. Minuten eine Torchance: Schalkes Abwehrchef Shkodran Mustafi kam nach einem Bozdogan-Eckball völlig frei zum Kopfball, scheiterte aber an Mainz-Keeper Robin Zentner (18.). Danach bestimmten wieder Fehlpässe, Ungenauigkeiten und Fouls auf beiden Seiten das Geschehen.

Überraschend kamen die Mainzer zum Ende der ersten Halbzeit doch noch zu zwei Chancen durch Leandro Barreiro (37.) und Adam Szalai (42.). Beide Male ging der Ball nur knapp am Tor vorbei.

Schalke bleibt immerhin ohne Gegentor

Auch nach dem Seitenwechsel gewann die Partie nicht an Niveau. Die Mainzer hatten nun zwar mehr Ballbesitz, spielten mit etwas mehr Vehemenz nach vorne, brachten das Schalker Tor aber nur selten in Gefahr. Bei den Gelsenkirchenern war die Fehlerquote weiter extrem hoch.

In der Schlussphase scheiterte Suat Serdar mit einem Distanzschuss an Zentner (81.). Nur Augenblicke später hatte auf der Gegenseite Jonathan Burkardt (82.) die bis dahin beste Chance der Mainzer, Rönnow entschärfte den Schuss. Einzig positiver Aspekt aus Schalker Sicht: Sie blieben ohne Gegentreffer. Immerhin kassierte der Revierclub mit 61 Toren in dieser Saison bislang mit Abstand die meisten von allen Teams.

Auch Grammozis zog ein positives Fazit: "Die Defensivleistung und die Einstellung haben gestimmt. Wir nehmen den Punkt mit." Sein gegenüber Bo Svensson urteilte: "Ich fand die Leistung von uns bis auf die ersten 15, 20 Minuten sehr gut." Eine Einschätzung, die neutrale Beobachter wohl eher nicht teilen. Immerhin sprang Mainz 05 durch den gewonnen Außwärtszähler mit nun 18 Punkten mindestens bis Sonntag auf den Relegationsrang 16.

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