Nur noch natürliche Zutaten: Nestlé will Maggi gesünder machen

Ob aufs Frühstücksei oder in die Suppe - für viele gehört die Würze seit Kindertagen dazu. Nun wird die Rezeptur geändert.
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01. Juni 2017 - 14:48 Uhr

Maggi-Würze hat bis heute eine große Fan-Gemeinde

Auch wenn es die meisten nicht zugeben wollen: Das kleine braune Fläschchen mit dem gelben Aufkleber und den roten Buchstaben gehört bei vielen unbedingt auf den Tisch. Sei es beim Frühstück zum Ei oder mittags in die Suppe – die Maggi-Würze hat eine große Fan-Gemeinde. Und die sind nun geschockt, denn Nestlé will die Rezeptur ändern. Das Gute daran: Das gesamte Sortiment soll gesünder werden.

Initiative 'Simply Good' setzt auf natürliche Zutaten

Maggi will in Zukunft auf Inhaltsstoffe verzichten, die kaum jemand kennt und stattdessen nur noch Zutaten verwenden, die in jedem heimischen Küchenschrank zu finden sind: Gemüse, Kräuter und Gewürze, Getreide und andere nährstoffreiche Inhaltsstoffe. Bis 2020 soll das gesamte Maggi-Sortiment umgestellt werden. "Simply Good" heißt die Initiative: Damit will Maggi noch schmackhaftere und natürlichere Alternativen bieten.

Bis 2020 soll zum Beispiel der Natriumanteil (Salz) im Schnitt um zehn Prozent verringert werden. Um Mangelernährung in bestimmten Ländern vorzubeugen, reichert Maggi Lebensmittel mit wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Jod und Vitamin A an.

Patrice Bula, Executive Vice President bei Nestlé, erklärt: "Zuhause zu kochen hat einen positiven Einfluss auf unser Leben. Maggi hat sich verpflichtet, Menschen zu inspirieren, ausgewogene Mahlzeiten mit frischen Zutaten zuzubereiten - und ihnen bei der Zubereitung zu helfen. Darum verbessern wir unsere Produkte und verwenden künftig ausschließlich Inhaltsstoffe, die jeder kennt und liebt."

Die neuen und verbesserten Maggi-Produkte sind bereits in vielen Läden zu finden, zum Beispiel eine Reihe neuer Fertigsaucen im Nahen Osten, 'Mélanges Parfaits' in Frankreich und Gemüsebrühen und Fertigsaucen in Deutschland.