Feiger Angriff

Nürnberg: Drei Frauen wurden nacheinander niedergestochen - von dem oder den Tätern fehlt jede Spur

14. Dezember 2018 - 6:59 Uhr

War es derselbe Täter?

Mitten in Nürnberg wurden am Donnerstagabend nacheinander drei Frauen niedergestochen - in nahe beieinander liegenden Straßen. Sie mussten im Krankenhaus notoperiert werden. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein Täter im Stadtteil St. Johannis alle drei Frauen angegriffen hat. Von ihm oder ihr fehlt allerdings jede Spur. Die Mordkommission der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei der drei Frauen schweben in Lebensgefahr

Gegen 19:20 Uhr kam ein Mann einer 56 Jahre alten Fußgängerin entgegen und stach ihr in den Oberkörper. Gegen 22:45 Uhr stach ein Mann nur wenige Straßen weiter unvermittelt auf eine 26-Jährige ein, die gerade nach Hause lief. Kurz darauf stach ein Mann auf eine 34-Jährige ein.

Alle drei Opfer wurden in Krankenhäusern notoperiert, zwei von ihnen schwebten zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Mittlerweile sind alle Frauen außer Lebensgefahr. Das bestätigte die Polizei in Mittelfranken gegenüber RTL.

Polizei sucht mit Hubschrauber nach Nürnberger Täter

Der Täter ist weiterhin flüchtig. Nach Informationen der Polizei suchen Einsatzkräfte mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber nach dem oder den Tätern. Zur Tatwaffe gebe es bislang keine Hinweise, heißt es weiter.

Momentan kursieren unterschiedliche Täterbeschreibungen: Er soll zwischen 25 und 30 Jahre alt, zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und kräftig gebaut sein. Bei der Tat angehabt haben könnte er eine orangefarbene Hose und eine schwarze Jacke beziehungsweise ein blaues Jackett.