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NS-Raubkunst-Verdacht bei 458 Werken aus Gurlitt-Sammlung

NS-Raubkunst-Verdacht bei 458 Werken aus Gurlitt-Sammlung

Von dem Kunstfund des Münchner Sammlers Cornelius Gurlitt sind bereits 458 Objekte als mögliche NS-Raubkunst identifiziert worden. Die Gemälde, Zeichnungen und Grafiken seien auf der Internet-Seite www.lostart.de veröffentlicht worden, teilte die Taskforce 'Schwabinger Kunstfund' mit.

Damit solle die Provenienz der Werke mit Hilfe der Öffentlichkeit geklärt werden. Eine erste Sichtung der Sammlung sei abgeschlossen. Der Arbeitsgruppe gehören unter anderem der Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung, Uwe Hartmann, an sowie Meike Hoffmann von der Forschungsstelle 'Entartete Kunst' der Freien Universität Berlin.