Um Weihnachten zuhause zu feiern

NRW: 522 Häftlinge dürfen das Gefängnis früher verlassen

Hinter einem Weihnachtsbaum schließt ein Justizvollzugsbeamter eine Tür ab. Foto: Jan Woitas/Archiv
Hinter einem Weihnachtsbaum schließt ein Justizvollzugsbeamter eine Tür ab. Foto: Jan Woitas/Archiv
© deutsche presse agentur

02. Dezember 2019 - 11:29 Uhr

Weihnachtsamnestie in NRW

Weihnachten ist für die meisten Menschen ein Fest, das sie mit der Familie feiern. Doch nicht alle können das auch tun – zum Beispiel die Menschen, die im Gefängnis sitzen. In Nordrhein-Westfalen hat die Justiz nun Gnade vor Recht ergehen lassen und Hunderte Häftlinge vorzeitig entlassen, damit sie an Heilig Abend zuhause sein können.

Häftlinge müssen bestimmte Voraussetzungen für Amnestie erfüllen

Die sogenannte Weihnachtsamnestie gibt es jedes Jahr. Diesmal kamen 522 Gefangene früher frei als geplant, um die Feiertage mit ihren Familien verbringen zu können. Letztes Jahr waren es 501 Gefangene, die im Rahmen der Weihnachtsamnestie freigelassen worden waren. Das teilte das NRW-Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die Regelung gilt für Gefangene, deren Haft ohnehin nur bis zum 6. Januar 2020 gedauert hätte. Sie müssen außerdem bereits vor dem 14. Oktober inhaftiert gewesen sein und sich hinter Gittern gut geführt haben. Die Häftlinge, bei denen all das zutraf, konnten bereits am 13. November das Gefängnis verlassen.