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#NotInMyName: Muslime distanzieren sich vom Terror des Islamischen Staats

#NotInMyName: Muslime distanzieren sich vom Terror des Islamischen Staats

"Fuck ISIS"

not in my name muslime kampagne
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Active Change Foundation

Mit den Anschlägen von Paris hat der Terror des Islamischen Staats in Europa eine neue Dimension erreicht. Die Terroristen wollen mit ihrer Strategie Verunsicherung und Hass in der Bevölkerung säen. Die perfide Strategie: Je mehr Leute denken, der Islam sei lebensgefährlich, desto mehr werden Muslime ausgegrenzt und desto mehr Zulauf bekommt die Terrororganisation.

Das lassen sich die Muslime nicht gefallen: Auf der ganzen Welt melden sie sich via Twitter zu Wort und teilen ihre Trauer und Entsetzen über die feigen Anschläge mit. Unter dem Hashtag #MuslimsAreNotTerrorist wehren sie sich gegen den Populismus und zeigen: Wir lassen uns nicht als potentielle Terroristen abstempeln.

Und noch ein Hashtag wird genutzt, um klarzustellen, dass der Islam nichts mit dem Terrorismus des Islamischen Staats zu tun hat: #NotInMyName. 2014 erstmals von britischen Studenten gestartet, wurde er nach den Anschlägen gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo populär und erlebt jetzt eine traurige Renaissance.