Notebook-Besitzer aufgepasst: HP ruft bestimmte Akkus zurück

Der Notebook-Hersteller HP ruft bestimmte Akkus zurück, die sich leicht überhitzen und Feuer fangen können. (Foto: Motivbild)
© dpa, Tim Brakemeier

05. Januar 2018 - 16:25 Uhr

Vorsicht vor diesen HP-Akkus!

Der Computerhersteller HP ruft bestimmte Akkus zurück. Wenn Sie zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 ein HP-Notebook gekauft haben, könnten Sie betroffen sein. Die Bauteile können leicht überhitzen und Feuer fangen. Darum will der Konzern auf Nummer sicher gehen und tauscht alle betroffenen Akkutypen kostenlos aus.

Diese HP-Notebooks sind betroffen

Folgende Modelle sind betroffen: 'HP ProBook 64x' (G2 und G3), 'HP ProBook 65x' (G2 und G3), 'HP x360 310 G2', 'HP ENVY m6', 'HP Pavilion x360', 'HP 11'-Notebooks und 'HP ZBook' (17 G3, 17 G4 und Studio G3) und mobile Workstations, die weltweit zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden. Allerdings wurde nicht in allen Geräten der gefährliche Akkutyp verbaut.

Das sollten betroffene HP-Kunden jetzt tun

Die Akkus wurden auch als Zubehör oder Ersatzteile verkauft. Viele seien fest in den Geräten verbaut, weshalb sie nicht von den Kunden selbst ausgetauscht werden könnten, erklärte das Unternehmen. HP rät seinen Kunden außerdem, die betroffenen Akkus in den "Akkusicherheitsmodus" zu versetzen. Nur so könne der Akku noch sicher verwendet werden, bis er ausgetauscht wird.

Auf seiner Homepage bietet das Unternehmen auch ein Programm an, mit dem Kunden überprüfen können, ob sie von dem Rückruf betroffen sind. Laut 'Heise online' dürften allerdings nur rund 0,1 Prozent der vertriebenen Systeme weltweit betroffen sein.