Und das direkt vor Donald Trump

D-Day-Veteran (93) flirtet mit Melania Trump: "Wenn ich nur 20 Jahre jünger wäre"

04. Dezember 2019 - 17:28 Uhr

Veteran Thomas Cuthbert (93) traut sich aber was

Thomas Cuthbert war wohl so sehr von Melania Trump entzückt, dass der 93-jährige D-Day-Veteran die Gelegenheit für einen kleinen Flirt nutze. "Wenn ich nur 20 Jahre jünger wäre", sagte er zur First Lady bei einer Veranstaltung zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie - und das vor den Augen von Donald Trump. Der US-Präsident nahm´s aber gelassen: "Ich kann damit umgehen", versicherte er.

Die Trumps nahmen es ziemlich gelassen und lachten herzhaft

Donald Trump hat die Anmache ziemlich gelassen genommen.
Donald Trump hat die Anmache ziemlich gelassen genommen.
© AP

Eigentlich wollte Donald Trump gemeinsam mit First Lady Melania am Mittwoch in Portsmouth den Veteranen des D-Day Anerkennung für ihre Leistungen in Zweiten Weltkrieg zollen. Dass einer der Ex-Soldaten seine Ehefrau anbaggert, damit hätte der US-Präsident wohl nicht gerechnet.

"Ist das ihre Frau", fragte der 93-Jährige Thomas Cuthbert frech. "Hallo, schön sie kennenzulernen", antwortete Melania. In dem Moment drehte sich Cuthbert zu Donald Trump, zeigte mit einem Schmunzeln auf den Lippen auf Melania und sagte: "Sie ist nett! Wenn sie nicht wären und wenn ich nur 20 Jahre jünger wäre."

Die Trumps nahmen es ziemlich gelassen und lachten herzhaft. "Ich kann damit umgehen", konterte der Präsident, während er Cuthberts Hand schüttelte. Der 93-Jährige schien bester Laune zu sein. Zuvor hatte er schon Queen Elisabeth einen Witz erzählt und mit Prince Charles über seine Zeit bei der Marine geplaudert, schreibt die britische "Daily Mail".

In der Normandie: Trumps gedenken der Befreiung Europas von den Nazis

. 05/06/2019. Portsmouth, United Kingdom. Queen Elizabeth II, President Trump, wife Melania and Prince of Wales at the D-Day 75 Commemorations in Portsmouth, United Kingdom. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xPoolx/xi-Imagesx IIM-19764-0080
Donald Trump und die Queen gemeinsam in Portsmouth.
© imago images / i Images, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

In Portsmouth wurde am Mittwoch der Befreiung Europas von den Nazis gedacht. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs nahmen an der zentralen Veranstaltung in der südenglischen Hafenstadt teil, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Anschließend lud die Queen unter anderem das US-Präsidentpaar zu einem Treffen mit 300 D-Day-Veteranen ein. Danach wurden sie auf dem Seeweg in die nordfranzösische Normandie gebracht - in Erinnerung an die gefährliche Reise, die die vielen Soldaten am 06. Juni 1944 über den Ärmelkanal antraten. Dort findet am Donnerstag eine Zeremonie zum 75. Jahrestag des D-Day statt.

U.S President Donald Trump and French President Emmanuel Macron attend a French-American commemoration ceremony for the 75th anniversary of D-Day at the American cemetery of Colleville-sur-Mer in Normandy, France, June 6, 2019.
Die Präsidenten Emmanuel Macron und Donald Trump in der Normandie.
© REUTERS, CARLOS BARRIA, AST/APR

Trump und First Lady Melania landeten am Donnerstag auf dem Flughafen der französischen Stadt Caen. Auf dem US-Militärfriedhof Colleville-sur-Mer bei Bayeux wollen sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron der vielen gefallenen US-Soldanten gedenken. 

dpa/mo