Nordkoreas Regime lässt etwa 80 Menschen hinrichten

11. November 2013 - 21:41 Uhr

Das Regime im abgeschotteten Nordkorea hat nach einem Zeitungsbericht Anfang dieses Monats rund 80 Menschen an einem Tag öffentlich erschießen lassen. Die Delinquenten seien am 3. November in sieben Städten außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang hingerichtet worden, berichtete 'JoongAng Ilbo'.

In der östlichen Hafenstadt Wonsan hätten etwa 10.000 Menschen in einem Stadion die Erschießungen ansehen müssen, hieß es. Die Betroffenen seien wegen "relativ geringer Vergehen" hingerichtet worden. Zu den Vorwürfen hätten das Anschauen verbotener südkoreanischer Filme, Prostitution und Verbreitung pornografischer Materialien gehört. Ob es sich bei den Hingerichteten um Strafgefangene gehandelt hat, war unklar.