Nordkorea will US-Touristen vor Gericht stellen

30. Juni 2014 - 18:00 Uhr

Nordkorea will zwei US-Bürger wegen angeblich feindseliger Handlungen vor Gericht stellen. Der Verdacht gegen die beiden inhaftierten Touristen Miller Matthew Todd und Jeffrey Edward Fowle habe sich bei den Ermittlungen bestätigt, berichteten die Staatsmedien.

Beide Amerikaner werden demnach beschuldigt, nach ihrer Einreise in Nordkorea gegen die Gesetze des Landes verstoßen zu haben. Was ihnen genau vorgeworfen wird, ist unklar. Beide waren im April festgenommen worden. Im vergangenen Jahr hatte ein Gericht in dem weithin abgeschotteten Land einen Amerikaner wegen angeblicher Umsturzversuche zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.