Nordkorea: Veröffentlichung eines eigenen Menschenrechtsberichtes

14. September 2014 - 10:01 Uhr

Das kommunistische Regime Nordkoreas hat auf internationale Vorwürfe gravierender Menschenrechtsverletzungen mit einem Bericht über seine eigene Menschenrechtspolitik reagiert.

Darin werden den USA und anderen "feindseligen Kräften" vorgeworfen, Lügen zur Menschenrechtslage in Nordkorea zu verbreiten und sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen. Nordkorea "hält daran fest, dass Menschenrechte staatliche Souveränität sind", heißt es in dem Bericht, der vom Verband für Menschenrechtsstudien über die Staatsmedien veröffentlicht wurde. In dem Bericht wird durchweg ein positives Bild der Situation im Land gezeichnet, in dem "die Volksmassen echte Menschenrechte genießen". Ein Ziel der Veröffentlichung sei auch, mit den "Vorurteilen und Missverständnissen" hinsichtlich der Lage in Nordkorea aufzuräumen.