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Noch 1.300 Flüchtlinge auf Lampedusa

Noch 1.300 Flüchtlinge auf Lampedusa

Auf Lampedusa warten noch rund 1.300 Bootsflüchtlinge aus Libyen darauf, in andere italienische Aufnahmezentren gebracht zu werden. Nachdem zwischen Freitag und Sonntag rund 2.000 Menschen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in dem nordafrikanischen Land die Insel erreicht hatten, verlief die Nacht ruhig, berichteten italienische Medien.

Die ersten Flüchtlinge waren am Sonntagabend mit einer Fähre weggebracht worden. Ein weiteres Passagierschiff, die 'Excelsior', wartete vor dem Hafen darauf, die übrigen 1.300 von der Insel zu bringen. Alle Flüchtlinge sollen auf andere Auffangzentren auf Sizilien und dem italienischen Festland verteilt werden.

Seit Beginn der nordafrikanischen Revolutionswelle im Januar landeten etwa 30.000 Menschen auf der 20 Quadratkilometer großen Insel, davon rund 25.000 allein aus Tunesien. Seit Anfang April gilt ein Abschiebeabkommen zwischen Rom und Tunis. Seither kommen zunehmend Immigranten aus Libyen, die vor den anhaltenden Kämpfen in dem Land flüchten.