Niroomand: Kaliberda wird "wichtiger Faktor" für Volleys

Der Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

14. Januar 2021 - 9:09 Uhr

Erstmals hatte Denis Kaliberda für die Berlin Volleys ein Spiel über die volle Distanz bestritten. Das Debüt nach seiner Vertragsunterschrift Mitte Dezember machte den 30 Jahre alten Nationalspieler aber nicht richtig glücklich. "Da geht noch einiges mehr", sagte Kaliberda nach dem 3:0 (25:21, 25:8, 25:17)-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten TSV Unterhaching in der Volleyball-Bundesliga am Mittwoch.

Manager Kaweh Niroomand ist dennoch überzeugt von dem Neuzugang, dem seit seinem Abschied vom italienischen Erstligisten Azimut Modena im März 2020 die Spielpraxis fehlt. "Er hat sehr fleißig trainiert und kann in den nächsten Wochen noch ein wichtiger Faktor für uns werden", sagte Niroomand. Sieben Punkte steuerte Kaliberda zum Sieg bei, darunter auch den Matchball. In der Tabelle verbesserten sich die BR Volleys vom dritten auf den zweiten Rang.

Insgesamt aber war das Spiel gegen Haching nicht aussagekräftig. Zu unbedarft präsentierte sich das junge Team aus Bayern. Zudem fehlten bei den Berlinern verletzungsbedingt fünf Spieler, darunter absolute Leistungsträger wie Benjamin Patch und Sergej Grankin. Auf die Stammkräfte Julian Zenger, Tim Carle und Eder Carbonera verzichtete Trainer Cedric Enard, um Reservisten Einsatzzeiten zu geben.

Aber auch der Kräfteverschleiß hinderte die BR Volleys an einem durchgängig souveränen Auftritt. "Nach unserem einwöchigen Urlaub zum Jahreswechsel haben wir vom 4. Januar an sehr hart trainiert. Da wurde viel Wert auf Kraft geleg"", sagte Kaliberda.

Der früher für Haching spielende Außenangreifer dachte auch schon an das Bundesliga-Gipfeltreffen am 27. Januar in Berlin: "Gegen Friedrichshafen müssen wir ganz anders auftreten." Vorher stehen für die BR Volleys aber noch zwei andere Bewährungsproben auf dem Programm, und zwar am Samstag beim Tabellenletzten VC Olympia Berlin sowie eine Woche später bei den Grizzlys Giesen.

Quelle: DPA