Im Sommer soll es soweit sein

Kovac kündigt Rückkehr auf Trainerbank an

Kovac räumt «Fehler» ein
© dpa, Matthias Balk, mbk

26. Februar 2020 - 10:51 Uhr

England, Spanien, Italien - oder doch Bundesliga?

Direkt nach seiner Entlassung Anfang November beim FC Bayern kündigte Trainer Niko Kovac eine Auszeit an. Doch bald will der 48-Jährige wieder ins Fußballgeschäft eingreifen. Wohin es ihn zieht, ist noch nicht fix. Eine Hürde: Nach dem Münchner Club gibt es "nicht mehr viel Größeres".

Es gibt "nicht mehr viel Größeres" als den FC Bayern

Zurück aus der freien Zeit: Der frühere Chefcoach des FC Bayern, Niko Kovac, möchte zur kommenden Fußball-Saison auf den Trainerstuhl zurückkehren. "Ich gehe davon aus, dass es im Sommer wieder etwas werden wird, darauf bereite ich mich vor", sagte der 48-Jährige bei ServusTV.

Konkret nannte der Double-Gewinner der Vorsaison die Topligen Englands, Spaniens und Italiens als reizvolle Adressen. Die Bundesliga sei allerdings auch "immer interessant", betonte der Kroate. Ihm komme es bei seiner nächsten Adresse darauf an, dass "etwas entstehen kann." Er wisse aber, dass es nach dem FC Bayern "nicht mehr viel Größeres gibt".

Ausgeschlossen scheint dagegen ein erneutes Engagement bei einer Nationalmannschaft wie einst in Kroatien. "Nationaltrainer ist sicherlich ein schöner Job, aber das tägliche Arbeiten macht sehr viel mehr Spaß. Ich bin bereit, dorthin zu gehen, wo ich mich gewertschätzt fühle und wo ich das Gefühl habe, dass etwas entstehen kann", sagte Kovac.

"Ein besserer Trainer geworden"

Kovac wurde am 3. November nach der 1:5-Niederlage des FC Bayern bei seinem vorherigen Club Eintracht Frankfurt entlassen. Seine rund eineinhalb Jahre an der Säbener Straße seien "lehrreich und erfolgreich" gewesen, er sei "ein besserer Trainer geworden", so Kovac. "Ich blicke sehr positiv zurück", lautet sein Fazit, "Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe. Der FC Bayern ist letzten Endes das, wo jeder hinmöchte. Leider schaffen es nur wenige."

Derzeit genieße er sein Leben: "Ich habe die Zeit gebraucht, um runterzukommen. Ich spüre jetzt wieder die Spannung, die man als Trainer braucht." So konnte er beim Superbowl in Miami dabei sein und war kürzlich für einige Tage Ski fahren.

Quelle: ntv.de/SID