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Niki Lauda: Bei Formel-1-Tests soll nicht mehr geblufft werden

Niki Lauda: Bei Formel-1-Tests soll nicht mehr geblufft werden

Circuit de Catalunya, Barcelona, Spain. Saturday 9 May 2015. Dr Dieter Zetsche, CEO, Mercedes Benz, Toto Wolff, Executive Director (Business), Mercedes AMG, and Niki Lauda, Non-Executive Chairman, Mercedes AMG. World SNE28961 PUBLICATIONxINxGERxSUIxA
Niki Lauda (hier mit Toto Wolff und Daimler-Boss Dieter Zetsche) misst den Testfahrten in Barcelona große Bedeutung bei.
imago/LAT Photographic, imago sportfotodienst

Mercedes wird bei den ersten Formel-1-Testfahrten des Jahres im Gegensatz zu den Vorjahren volle Pulle fahren. "Diesmal wird keiner bluffen, um erst beim WM-Start in Melbourne die Karten auf den Tisch zu legen. Diesmal wollen auch wir wissen, wo wir auf der Rennpiste stehen", sagte Silberpfeil-Aufsichtsratschef Niki Lauda dem Schweizer 'Blick'.

Lauda: In der zweiten Phase geht's zur Sache

Der Österreicher spielte damit vor allem auf die Probefahrten vor der vergangenen Saison an, als sich Mercedes fast ausschließlich auf Longruns konzentriert hatte, ohne Wert auf einzelne schnelle Runden zu legen.

Die zwei Testphasen auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona (28. Februar – 2. März / 7. März – 10. März) werden Lauda zufolge nach einem bestimmten Muster ablaufen. Die ersten vier Tage seien "zum Kennenlernen“ der neuen Boliden da, bei der finalen Testphase "geht es dann zur Sache".

Neuer Silberpfeil "echt geil"

Lauda gab schon einmal einen Vorgeschmack auf den neuen Silberpfeil, an dem die Mechaniker und Ingenieure in der Mercedes-Fabrik in Brackley derzeit fieberhaft herumtüfteln: "Ich habe ihn noch im Rohbau gesehen und war sofort begeistert. Die breiteren Autos mit den dicken Gummiwalzen sehen einfach geil aus – und die Fans werden bestimmt ihre Freude haben."

Auch vom Arbeitsethos seines neuen Piloten Valtteri Bottas ist der Silber-Häuptling angetan. Er sei "ständig mit Bottas am Telefon", so Lauda. Der Finne wolle "alles wissen" und mache "einen guten und hungrigen Eindruck. Er bekommt von uns alle Unterstützung."