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Niki Lauda: Abschied vom Formel-1-Helden

Niki Lauda: Abschied vom Formel-1-Helden

Niki Lauda: Abschied vom Formel-1-Helden
Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren gestorben
AEDT/WENN.com, WENN

Er war einer der Größten des Rennsports: Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Sein sensationelles Comeback nach seinem Horror-Unfall ist bis heute Stoff von Legenden.

Niki Lauda ist tot. Der legendäre österreichische Formel-1-Pilot starb am Montag 20. Mai im Kreise seiner Familie. Erst Anfang Mai war der Sportler laut 'BILD' in eine Schweizer Privatklinik eingeliefert worden, es soll Probleme mit seiner Spenderniere gegeben haben.

Ein Held

"Er war ein Held für viele", schrieb die Österreichische Botschaft in den USA auf Twitter. Damit spielten die Diplomaten nicht nur auf seine erfolgreiche Karriere als Formel-1-Fahrer an, sondern auch auf seinen Horror-Unfall auf dem Nürburgring im Jahre 1976, als er in seinem flammenden Rennauto nur knapp dem Tod entrann. Seine Brandverletzungen verdeckte er anschließend mit einer Baseballkappe, die sein Markenzeichen wurde. Das Erstaunliche: Schon sechs Wochen nach seiner wundersamen Rettung aus der Flammenhölle kehrte der Formel-1-Pilot wieder zum Rennen zurück — ein Comeback, das bis heute seinesgleichen sucht.

Niki Lauda — für immer unsterblich

"Für immer in unseren Herzen, für immer unsterblich in unserer Geschichte", schrieb F1 auf Twitter, und auch sein ehemaliger Rennstall Ferrari nahm auf Social Media Abschied: "Die große Ferrari-Familie hat mit Trauer vom Tode ihres Freundes Niki Lauda erfahren." Der ehemalige Weltmeister Jenson Button (39) postete: "Eine Legende hat uns verlassen." Ein Fan erinnert an seine großen Leistungen: "Es gab eine Zeit in der Formel 1, in der es die Fahrer waren, die fuhren, nicht die Autos." Zu dieser Ära gehörte auch Niki Lauda. Erst im vergangen Jahr hatte der Österreicher eine Spenderlunge erhalten. Seine Gesundheit war schon länger angeschlagen, Spätfolgen der schweren Brandverletzungen, die er bei seinem Crash davongetragen hatte. R.I.P. Niki Lauda.

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