Niederlage im Gericht: Keine Redlich-Rückkehr als TeBe-Boss

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11. September 2019 - 15:00 Uhr

Der ehemalige Vorsitzende Jens Redlich kehrt nicht zurück auf seinen Posten beim Berliner Traditionsclub Tennis Borussia. Das Amtsgericht Charlottenburg wies Redlichs Antrag auf Einstweilige Verfügung am Mittwoch zurück. Der Betreiber einer Fitnessstudiokette und Hauptsponsor des Traditionsvereins hatte damit versucht, seinen Vorsitz zurückzubekommen.

Redlich war Ende Juli entmachtet worden, als die beiden Aufsichtsratsmitglieder Franziska Hoffmann und Christian Gaebler eine Änderung im Vereinsregister erwirkt und Günter Brombosch als neuen Vorsitzenden eintragen lassen hatten. Möglich war das, weil Redlich im November 2018 den Vereinsgremien schriftlich seinen Rücktritt erklärt hatte. Diesen hatte er zwar zwei Tage später widerrufen, ein Rücktritt vom Rücktritt sei aber nicht möglich, sagte die Richterin Iris Reumschüssel.

Redlich akzeptierte das Urteil. "Anfechten macht jetzt wenig Sinn, wir leben in einem Rechtsstaat", sagte der 38-Jährige. Dem neuen Vorstand wünsche er viel Glück, fügte Redlich hinzu. Seinen Verpflichtungen als Sponsor wolle er nachkommen.

Quelle: DPA