Shampoo, Haarwasser und Kapseln im Test

Nie wieder fettige Haare: DAS hilft wirklich!

08. November 2021 - 22:06 Uhr

So bekommen Sie Ihr Fett weg!

Gerade erst Haare gewaschen, schon kleben sie wieder strähnig am Kopf? Mit diesem Problem sind Sie nicht alleine. Auch unsere Testerinnen wollen ihre fettigen Haare ein für alle Mal gegen eine gesunde Mähne eintauschen. Vier Wochen lang testen sie dafür ein Bio-Shampoo, ein Birken-Haarwasser* und ein spezielles Nahrungsergänzungsmittel*. Hautärztin Dr. Nina Otberg macht den Vorher-Nachher-Vergleich. Welches Produkt am besten dabei hilft, das Fett wegzubekommen, sehen Sie im Video.

Warum werden Haare fettig?

Fettige Haare entstehen, wenn die Talgdrüsen der Kopfhaut zu viel Talg produzieren. Dabei spielt die erbliche Veranlagung eine Rolle, aber auch äußere Faktoren wie Stress, die Einnahme von Medikamenten, ungesundes Essen oder die falsche Haarpflege. Auch die Hormone mischen mit. Vor allem in der Pubertät und der Schwangerschaft fetten die Haare stärker nach. 

Fettige Haare richtig waschen: So geht's

Viele Menschen mit fettigen Haaren stecken in einem Teufelskreis fest: Je öfter wir unsere Haare waschen, umso mehr trocknet die Kopfhaut aus und die Talgdrüsen werden angeregt, mehr Fett zu produzieren. Gerade jetzt, wo wir viel zu Hause sind, kann ein "Waschentzug" helfen – wie das geht, erklären wir hier.

Außerdem spielt die Wassertemperatur bei fettigem Haar eine entscheidende Rolle. Das Wasser sollte nur lauwarm sein, da heißes Wasser die Talgdrüsen zusätzlich anregt. Spezialshampoos mit Tensiden lösen das überschüssige Fett, ohne dabei die Kopfhaut zu reizen.

Eine Pflegespülung hingegen sollte nur in die Längen gegeben werden. Für zwischendurch empfiehlt sich auch Trockenshampoo, das bei fettigem und plattem Haar schnelle Abhilfe verschafft. Babypuder hat einen ähnlichen Effekt und ist das ideale SOS-Styling-Hilfsmittel bei fettigem Haar.

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Zu viel Hitze beim Föhnen meiden

Wie schon erwähnt, wirkt sich Hitze bei fettigem Haar kontraproduktiv aus. Daher sollte man sich die Haare nur auf der niedrigsten Stufe und mit ausreichend Abstand föhnen. Noch besser ist es, das Haar an der Luft trocknen zu lassen. Glätteisen und Lockenstab sollten idealerweise nicht verwendet werden, wenn man sein fettiges Haar dauerhaft in den Griff bekommen möchte.

Haarbürste regelmäßig reinigen

Essentiell ist, dass die Haarbürste regelmäßig gereinigt wird! Hier sammeln sich abgestorbene Hautschüppchen, Rückstände von Stylingprodukten und Haarfett an. Um die Bürste wirklich sauber zu bekommen, müssen zunächst alle Haare, die sich noch in der Bürste befinden, entfernt werden. Hierfür kann man einen einfachen Stielkamm zur Hand nehmen und mit dessen Stiel durch die Zwischenräume der Bürste gehen. Danach gibt man einfach etwas heißes Wasser und ein ganz klein wenig Haarshampoo ins Waschbecken und legt die Bürste ein.

Ein super Trick ist es übrigens, etwas Backpulver beizumischen - das löst Fett wie ein Schwamm! Nach etwa ein bis zwei Stunden Einweichzeit ist die Bürste wie neu.

Heilerde-Kur wirkt wahre Wunder

Eine regelmäßige Heilerde-Kur wirkt wahre Wunder bei fettigem Haar. Heilerde besteht aus einer Art Lehm, der ganz fein pulverisiert ist. Für eine Haarkur einfach das Heilerdepulver mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei anrühren und auf der Kopfhaut verteilen. Für etwa 20 Minuten einwirken lassen, anschließend gründlich ausspülen. Die Heilerde saugt das Fett auf wie Löschpapier und sorgt dafür, dass die Haare nicht mehr so schnell nachfetten.

Auf eine ausgewogene Ernährung achten

Zu guter Letzt kann man mit einer ausgewogenen Ernährung gegen fettiges Haar vorgehen. Fettige oder frittierte Mahlzeiten, Industriezucker und Weißmehlprodukte regen die Talgproduktion an - also Finger weg! Stattdessen lieber zu frischem Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Haferflocken, Fisch und Nüssen greifen.

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