Erster Todestag der Formel-1-Legende

Nico Rosberg: "Habe wunderschöne Erinnerungen an Niki Lauda"

20. Mai 2020 - 9:12 Uhr

Ex-Mercedes-Pilot schwärmt noch immer von Lauda

Es war der 20. Mai 2019, als die Formel-1-Welt stillstand. Die Nachricht vom Tod Niki Laudas versetzte Fahrer, Teams und Fans weltweit in Trauer. Doch die Legende des dreimaligen Weltmeisters lebt weiter. Auch ein Jahr danach ist Lauda noch immer ein Teil der F1-Familie – insbesondere des Mercedes-Teams.

"Er hat das Team geführt, er hat einen Riesen-Anteil daran, dass das Team so stark war", schaut RTL-F1-Experte Nico Rosberg in Teil 4 unserer Interview-Serie (oben im Video) auf seine gemeinsame Zeit mit dem Österreicher bei den Silberpfeilen zurück und verrät: "Ich habe wunderschöne Erinnerungen an Niki, weil ich ihm auch so dankbar bin."

Wolff: "Er geht mir nicht aus dem Kopf"

Rosbergs ehemaliger Teamkollege Hamilton trauert ein Jahr nach dem Tod des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters ebenfalls: "Niki ist jemand, den ich vermisse und den wir alle sehr vermissen. (...) Ich fühle mich wirklich privilegiert, so unglaublich viel Zeit mit diesem Kerl und seinem Lachen verbracht zu haben." Er ist sich sicher, dass Lauda "bei jedem Rennen im Geiste bei uns ist".

Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist die Erinnerung an Lauda bis heute täglicher Begleiter. Er bekomme ihn nicht aus seinem Kopf, verriet er im Interview mit RTL. Seit dem Tod Niki Laudas denke er jeden Tag "an unsere Freundschaft und an unsere Partnerschaft und an die guten Momenten, die wir miteinander hatten", erzählte Wolff. Auch gerade "in diesen außergewöhnlichen Zeiten mit Corona" fehle ihm Laudas Meinung und Rat.

Auch RTL-Moderator Florian König, langjähriger Weggefährte des dreimaligen F1-Weltmeisters,  vermisst Lauda. Immer noch präsent sind ihm das erstes Treffen mit der Motorsport-Ikone und besondere Momente "mit einem der Größten, die je in diesem Sport unterwegs waren", erzählt er in einem Gespräch anläßlich des Todestags von Lauda.

Rosberg spricht in RTL-Interview-Serie vor dem F1-Saisonstart

Im ersten Teil berichtet Nico Rosberg über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf seine Familie  - und was er sich für die Zeit nach der Corona-Krise erhofft.

Im zweiten Teil unserer Serie spricht der Weltmeister von 2016 über die Herausforderungen für die Piloten durch die lange Zwangspause und über den möglichen Vorteil, den das Sim-Racing mit sich bringt – und den Lewis Hamilton offenbar nicht erkennt.

Im dritten Teil äußert sich der 34-Jährige darüber, wie seiner Meinung nach die Formel 1 in diesem Jahr ablaufen könnte - und die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Königsklasse.