Nicht tot zu kriegen: Helmut Kraft - Der reiche, einsame Alte

Helmut Kraft (Jochen Busse) ist der reiche, einsame Alte
Helmut Kraft (Jochen Busse) ist der reiche, einsame Alte
© RTL / Frank Dicks

14. Februar 2017 - 15:38 Uhr

Helmut Kraft sieht sich selbst gerne gewinnen

Helmut hat Spaß daran, andere scheitern zu sehen - aber noch mehr Spaß hat er daran, sich selbst gewinnen zu sehen.

Und Helmut weiß, was er anstellen muss, um seine Ziele zu erreichen. Er ist hinterhältig und verlogen und geht ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen. Er denkt aber auch immer voraus, kann sein Gegenüber extrem gut und extrem schnell einschätzen und sofort seine Schwächen ausmachen. So gesehen hat er ein sehr gutes Gespür für Menschen, weiß mit dieser Gabe aber leider nichts anderes anzustellen, als sie schonungslos auszunutzen. Seine fiese Art kann er nicht im Zaum halten und will das auch gar nicht. Trotzdem hat er, seit sein Bruder Paul gestorben ist, Angst davor, den Rest seines Lebens alleine und einsam verbringen zu müssen. Er hasst Gefühlsduseleien und dass Menschen so unfassbar berechenbar sind. Er hasst Schwächen und Fehler und versteht nicht, wie Menschen mit weniger als Perfektion zufrieden sein können. Dazu kommt, dass Helmut ausnahmslos in Klischees und Vorurteilen denkt: Frauen gehören an den Herd und Kinder an die Leine. Letztendlich ist er einsam und alleine und wünscht sich eine Familie, die für ihn da ist. Und das ist der Punkt, an dem seine neuen Mitbewohner doch Zugang zu ihm finden.