Nicht tot zu kriegen: Caroline Frier spielt Dagmar - die impulsive Chefin

Dagmar (Caroline Maria Frier) Foto: RTL / Michael Böhme
Dagmar (Caroline Maria Frier) Foto: RTL / Michael Böhme
© Die Höhle des Löwen , RTL / Michael Böhme

16. Februar 2017 - 9:27 Uhr

Friseurmeisterin Dagmar (Anfang 30) ist die typische große Schwester: sie ist direkt, risikofreudig und eine Frau, die auch mal anpackt. Mit ihrer ansteckenden Art hat sie ihre Schwester Nina samt Freund kurzfristig als Mitbesitzer der Villa ins Boot geholt – und sogar ihren skeptischen Mann Oliver von der neuen Villa überzeugen können.

Besonders freut sich Dagmar darüber, dass sie wieder mit ihrer kleinen Schwester zusammenwohnen kann – vielleicht kann sie Nina endlich dazu bringen, dass sie mal etwas energischer und stärker auftritt, ganz so wie Dagmar selbst. Dagmar nimmt sich, was sie will, handelt dabei aber oft überstürzt, so dass sie ein ums andere Mal ins Fettnäpfchen tritt. Meistens hat Dagmar aber alles im Griff, schließlich hat sie auch ein großes Selbstbewusstsein und ist damit dem ungeliebten Helmut Kraft vielleicht sogar am ähnlichsten. Sie glaubt daran, dass man jedes Problem bewältigen kann und gibt dem alten Herrn ordentlich Kontra. Leider spornt sie ihn damit aber erst recht zu sadistischen Höchstleistungen an.

Biographie: Schauspielerin Caroline Frier

Caroline Frier absolvierte ihre dreijährige Theaterausbildung am Theater "Der Keller" in Köln. Dort spielte sie unter anderem in der beachteten Inszenierung von Jean-Paul Sartres "Geschlossene Gesellschaft". 2008 drehte Caroline Frier zusammen mit Julia Koschitz und Katy Karrenbauer den Film "Putzfrau Undercover". Anschließend stand sie mit dem deutschen Komiker Michael Kessler in "Kesslers Knigge" vor der Kamera. 2009 übernahm Caroline Frier eine Episodenrolle in der Fernsehserie "Unser Charly". Von 2010 bis 2011 drehte sie als Part des Hauptcasts die Daily Soap "Hand aufs Herz" und wurde dadurch einem Millionenpublikum bekannt. Seit 2012 war sie in der RTL-Serie "Alles was zählt" in der Rolle der Bea Meyer zu sehen. Zur selben Zeit stand Caroline Frier bis 2014 für die vierte Staffel der äußerst erfolgreichen und preisgekrönten Sat.1-Serie "Danni Lowinski" vor der Kamera. In den Jahren 2013 und 2014 drehte sie die Fernsehserie "Wilsberg". Zusammen mit Raphael Vogt war Caroline Frier anschließend in dem Fernsehfilm "Rundum Glücklich" der erfolgreichen Rosamunde Pilcher Reihe in der Hauptrolle der Betty Hunter zu sehen. Als pöbelnde Chantal mit mobilem Nagelstudio drehte sie im Jahr 2015 die WDR-Serie "Phoenixsee". Im selben Jahr heiratete sie den Schauspieler Dirk Borchardt.
Nachdem sie dann im Februar 2016 das letzte Mal bei "Alles was zählt" zu sehen war, stand sie unter der Regie von Stefan Bühling für die ARD-Serie "Familie DR. Kleist" vor der Kamera. Zuletzt drehte Caroline Frier die SAT1-Serie "Knallerkerle", sowie die durchgehende Hauptrolle Dagmar Kramer in der RTL-Serie "Nicht tot zu kriegen". Noch in diesem Jahr ist sie an der Seite von Jürgen Vogel in dem WDR Film "Der weiße Äthiopier" zu sehen. 2006 erhielt Caroline Frier eine Auszeichnung in der Kategorie "Beste Nachwuchsschauspielerin" des NRW-Fachmagazins "Theater pur". Im Jahr 2008 war sie als beste Nachwuchsschauspielerin für den Theaterpreis "Puck" nominiert. 2012 wurde Caroline Frier als "Beste Newcomerin" mit dem Soap Award ausgezeichnet.