25 Jahre Haft

Babysitterin schüttelt 3 Monate altes Baby zu Tode

Samantha Klein sollte zwei Tage lang auf Alaya aufpassen. Am ersten Morgen schüttelte sie das Baby zu Tode.
© Niagara County Sheriff's Office

05. Dezember 2019 - 5:57 Uhr

Die Rettungskräfte alarmierte sie erst am Morgen danach

Samantha Klein ließ ein drei Monate altes Baby qualvoll sterben. Sie schüttelte das Mädchen so stark, dass ihre Wirbelsäule und ihr Schädel brachen. Die Rettungskräfte alarmierte sie erst am nächsten Morgen. Das Mädchen erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Jetzt wurde die 31-Jährige zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Die Mutter am Telefon belogen

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, kam Alaya am Abend des 21. Februar 2019 in Samanthas Obhut in Niagara Falls im US-Bundesstaat New York. Zwei Tage lang sollte sie auf die Tochter von Dominique Hilson aufpassen.

Schon am nächsten Morgen habe sie sich im Internet darüber erkundigt, woran man erkennen würde, ob ein Kind noch bei Bewusstsein sei. Wie sich später herausstellte, hatte sie das Kind zu diesem Zeitpunkt schon verletzt. Doch erst am Morgen des 23. Februar rief sie die Einsatzkräfte.

In der Zwischenzeit belog sie die Mutter des Babys am Telefon und behauptete, alles sei in Ordnung. Auch, dass sie etwas mit dem Tod von Alaya zu tun hätte, leugnete sie zunächst noch im amerikanischen Fernsehen. Erst im Oktober gesteht sie die Tat vor Gericht.

Alayas Großmutter: „Du bist ein böses Monster“

Auf die Fragen des Richters hatte sie auch am Tag der Urteilsverkündung keine Antworten mehr. Warum habe sie die Eltern nicht informiert? Warum haben sie nichts getan, um dem Kind zu helfen? "The Sun" zufolge soll Samantha lediglich mit den Worten "ich weiß es nicht" geantwortet haben. Der Richter verurteilte sie wegen Totschlags zu der Höchststrafe von 25 Jahren Haft.

Die Großmutter des Kindes, Crystal Dusen, hatte vor Gericht noch klare Worte: "Du bist ein böses Monster und eine gefährliche Person. Du hast ein unschuldiges, hilfloses Kind getötet, das sich nicht selbst wehren konnte."