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Neymar "verleiht dem Fußball einen Sinn" - und schwört PSG die Treue

Neymar "verleiht dem Fußball einen Sinn" - und schwört PSG die Treue

Neymar gelangen bei der WM 2018 in Russland zwei Tore
Hierfür gab es keine Kritik an Neymar
imago sportfotodienst, imago/Imaginechina, Hu jinxi

Dani Alves nimmt Neymar gegen Kritik in Schutz

Mit seinen zahlreichen Peinlich-Einlagen hat sich Lichtgestalt Neymar bei der WM 2018 selbst in den Schatten gestellt. Die Kritik am (noch) teuersten Fußballer der Welt war enorm. Nun hat sich Neymars Nationalmannschafts-Kollege Dani Alves hinter den 26-Jährigen gestellt und ein Loblied auf den brasilianischen Superstar gesungen.

"Kritik ist eine Waffe der Schwachen"

"Alles, was Neymar macht, wird zu einer Schlagzeile. Wenn er emotional wird, wird er kritisiert. Wenn er sich die Haare färbt, wird er kritisiert. Ich würde diese Leute gerne mal an seiner Stelle sehen", sagte Alves am Rande einer von Neymar veranstalteten Gala zugunsten benachteiligter Kinder in Sao Paulo.

Die Kritik an Neymar nach dem Viertelfinal-Aus der Brasilianer bei der WM in Russland bezeichnete Alves als "überzogen". Zudem seien die negativen Kommentare an seinem Teamkollegen bei Paris St. Germain ein Zeichen von Schwäche. "Kritik ist eine Waffe der Schwachen. Ich glaube, dass wir Fußballspieler immer danach streben, für unsere Gruppe und unsere Teamkollegen das Beste zu erreichen", sagte der 35-Jährige.

"Spieler wie er verleihen dem Fußball einen Sinn"

Neymar auf seiner Benefiz-Veranstaltung in Sao Paulo
Auch für seinen Anzug gab es weit und breit keine Kritik
Brazil Photo Press / SplashNews.com

Laut Alves stehe Neymar für das Besondere im Fußball. "Diejenigen, die Neymar kennen, wissen um seine große Qualität und wie besonders er ist. Wir müssen auf solche Spieler aufpassen, sie erhellen den Fußball. Spieler wie er verleihen dem Fußball einen Sinn", sagte Alves. "Spieler wie Neymar zu kritisieren, ist einfach. Das zu machen, was sie tun, ist deutlich schwieriger", ergänzte er.

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Neymar, der bei Real Madrid als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Cristiano Ronaldo (wechselte für vier Jahre zu Juventus Turin) galt, nutzte die Gala auch in eigener Sache und schwor seinem Club Paris St. Germain und damit auch dem neuen Trainer Thomas Tuchel die Treue. "Ich bleibe. Ich habe noch einen Vertrag. Ich bin wegen einer Herausforderung, neuen Dingen, eines Ziels dorthin gewechselt. Daran hat sich nichts geändert", sagte er.

Zuletzt hatten spanische Medien über einen möglichen Transfer Neymars von Paris nach Madrid spekuliert. "Die Medien erfinden Geschichten", meinte Neymar dazu. "Das ist ein bisschen langweilig. Aber jeder kennt meine Liebe zu PSG und den Fans." Neymars Vertrag in Paris läuft noch bis 2022 und enthält keine Ausstiegsklausel.