22. Juni 2019 - 11:30 Uhr

Neymar auf der Abschussliste

Die negativen Schlagzeilen um seine Person reißen nicht ab: Neymar. Seit Monaten steht der Brasilianer im Zentrum der Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen, nun kommen den Fußball-Star seine vermeintlichen Eskapaden auch sportlich teuer zu stehen. Sein Club, Paris St. Germain, hat offenbar mit dem Superstar gebrochen.

Rückkehr nach Spanien?

Bei einem entsprechenden Angebot darf er den französischen Meister verlassen.Wie die Zeitung "L'Equipe" berichtet, habe die sportliche Führung sich intern darauf verständigt, Neymar zu verkaufen. FC Barcelona, Real Madrid, Manchester United, die Liste möglicher Abnehmer ist lang.

Der 27-Jährige hatte in der vergangenen Saison auf und abseits des Platzes Schlagzeilen gemacht. Mehr negative als positive. Beim Pokalfinale schlug er einem Fan ins Gesicht, via Instagram beleidigte er einen Schiedsrichter. Und nun die schweren Vorwürfe gegen ihn. Zu viel für PSG.

PSG-Boss rechnet ab

"Die Spieler müssen noch mehr als bisher Verantwortung übernehmen. Es muss ganz anders sein. Sie werden mehr tun, mehr arbeiten müssen. Sie sind nicht hier, um sich selbst zu gefallen", sagte Club-Boss Nasser Ghanim Al-Khelaïfi im Interview mit "France Football".

"Und wenn sie nicht einverstanden sind, stehen die Türen offen. Ciao! Ich möchte kein Promi-Verhalten mehr haben", stellte der Katari klar. Ein kaum verklausulierter Fingerzeig an Neymar.