Brasilianer schwänzt Training - und kickt lieber am Strand

Neymar provoziert PSG

11. Juli 2019 - 11:31 Uhr

Strandkick in Brasilien statt Training in Paris

Es wird einfach nicht ruhiger um Brasiliens Superstar Neymar. Vergewaltigungsvorwürfe, die verpasste Copa America wegen einer Verletzung und jetzt dieses Transfer-Theater: Der 27-Jährige will seinen derzeitigen Club Paris Saint-Germain unbedingt verlassen und schwänzte das erste Training nach der Sommerpause. Wie im Video zu sehen ist, kickte er lieber am Strand in seiner Heimat.

375.000 Euro Strafe für den Kicker

Wie die spanische Sportzeitung "Marca" berichtet, bleibt Neymars Aktion nicht ohne Folgen: Sein (Noch-)Club Paris Saint-Germain drückte dem Brasilianer eine Strafe von 375.000 Euro auf. Der Club nutzt dafür eine eigene Vereinbarung: Jeder Spieler erhält eine monatliche und vertraglich festgelegte Ethik-Prämie für korrektes Verhalten auf und abseits des Platzes. Dieser Bonus beträgt bei Neymar stolze 375.000 Euro im Monat - und wird im Juli nicht ausbezahlt.

Neymar will nach Barcelona zurück

Bilder des Tages - SPORT July 22, 2017 - East Rutherford, New Jersey, USA - EAST RUTHERFORD, New Jersey - Saturday, July 22, 2017: Barcelona FC takes on Juventus in the Guinness International Champions Cup at MetLife Stadium. Neymar PUBLICATIONxINxGE
Neymar stand bereits von 2013 bis 2017 für Barcelona auf dem Platz
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Ohnehin will der französische Top-Club den 27-Jährigen gerne loswerden. Club-Boss Nasser Ghanim Al-Khelaïfi hatte unlängst mit dem Kicker öffentlich abgerechnet. "Die Spieler müssen noch mehr als bisher Verantwortung übernehmen. Es muss ganz anders sein. Sie werden mehr tun, mehr arbeiten müssen. Sie sind nicht hier, um sich selbst zu gefallen", sagte er in einem Interview mit "France Football". "Und wenn sie nicht einverstanden sind, stehen die Türen offen. Ciao! Ich möchte kein Promi-Verhalten mehr haben", stellte der Katari klar.

Und auch Neymar will weg - zurück zu seinem Ex-Club Barcelona. Medienberichten zufolge soll es bereits konkrete Gespräche über den Wechsel gegeben haben, auch von einer "mündlichen Einigung" war die Rede. Barcas Vize-Präsident Jordi Cardoner dementierte dies allerdings. "Es ist nicht richtig, dass sich Barcelona zur Zeit um die Verpflichtung von Neymar bemüht", stellte er klar. Ausgeschlossen ist ein Wechsel aber nach wie vor nicht.