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New York: Schmuggler stopfte Singvögel in Lockenwickler

Bei dem piept's wohl!

Mann stopft Singvögel in Lockenwickler, um sie nach New York zu schmuggeln

Mann schmuggelt Finken in Lockenwicklern Aufgeflogen in New York
00:42 min
Aufgeflogen in New York
Mann schmuggelt Finken in Lockenwicklern

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Finken sollten bei Gesangswettbewerben in New York "auftreten"

Geht's noch dreister? Ein Mann aus Guyana hat 35 Finken in Lockenwickler gepfercht und versucht, sie nach New York zu schmuggeln. Kevin Andre McKenzie (36) wollte die Vögel dort bei Gesangswettbewerben einsetzen – doch am Flughafen im "Big Apple" war Endstation: Der Zoll kam dem 36-Jährigen auf die Schliche und beschlagnahmte die Tiere. Mehr dazu im Video.

Schmuggler aus Guyana stopfte Vögel in Lockenwickler

Es war ein verstörender Anblick, der sich den Zoll- und Grenzschützern am Montag am New Yorker John F. Kennedy Airport bot. McKenzie hatte die winzigen Singvögel in die Lockenwickler gestopft und dann in seiner Jacke und über seinen Schuhen befestigt. Der 36-Jährige wurde wegen illegaler Einfuhr der Finken angeklagt, wie CNN berichtet. Nach der Festnahme kam er gegen eine Kaution von 25.000 Dollar wieder auf freien Fuß.

Die besten Finken-Sänger sind 10.000 Dollar wert

Wettbewerbe, bei denen Vögel um die Wette singen, sind in New York keine Seltenheit. "Sie werden oft zum Beispiel in Parks durchgeführt", erklärte Tierschützerin Kathryn McCabe. "Dabei singen zwei Finken, und ein Juror entscheidet, welcher Vogel die beste Stimme hat." Oft würden auch Wetten auf die Vögel abgeschlossen.

"Ein Fink, der einen solchen Wettbewerb gewinnt, kann beim Verkauf bis zu 10.000 Dollar einbringen", sagte die Tierschützerin zu CNN. Arten aus Guyana würden als besonders gute Sänger gelten und seien deshalb so wertvoll.

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Singvögel müssen in Quarantäne

McKenzie erzählte den Ermittlern angeblich, ihm seien für den Schmuggel in die USA 3.000 US-Dollar (ca. 2.500 Euro) angeboten worden. Vor dem Flug erhielt er offenbar 500 Dollar und sollte die restlichen 2.500 Dollar bekommen, nachdem er die Vögel durch den Zoll gebracht hätte.

Glücklicherweise kam es nicht dazu – und die Finken können bald wieder in ihrem natürlichen Lebensraum singen. Vorher müssen sie aber noch für 30 Tage in Quarantäne.