Brutales Verbrechen in New York

Persönlicher Assistent soll Multimillionär Fahim Saleh umgebracht und zerstückelt haben

FILE PHOTO: Fahim Saleh, Co-founder/CEO of Gokada explains his company's operation during an interview with Reuters in Lagos
FILE PHOTO: Fahim Saleh, Co-founder/CEO of Gokada explains his company's operation during an interview with Reuters in Lagos
© REUTERS, TEMILADE ADELAJA, AS/FW1/David Clarke/CK

18. Juli 2020 - 13:03 Uhr

Schwester fand die Leichenteile in der Wohnung

Es muss ein fürchterlicher Anblick gewesen sein, der sich der Schwester von Fahim Saleh bot, als sie in die Wohnung ihres Bruders kam. Weil sie länger nichts von ihm gehört hatte, wollte sie in seinem Apartment in Manhattan nach dem Rechten sehen. Dort fand sie den 33-jährigen Multimillionär tot und mit einer Kettensäge zerstückelt vor. Jetzt soll offenbar der persönliche Assistent des Unternehmers für das Verbrechen angeklagt werden, wie die New York Times berichtet.

A New York Police cruiser is parked at 265 East Houston Street Wednesday, July 15, 2020, in New York. Police say the dismembered body of a 33-year-old tech entrepreneur has been found inside his luxury Manhattan condo. Fahim Saleh was found at around
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© AP, Frank Franklin II, FF

Wollte der Assistent gestohlenes Geld nicht zurückzahlen?

Offenbar steht der 21-Jährige unter Verdacht, den Tech-Unternehmer getötet und die Leiche mit einer Kettensäge zerteilt zu haben. Kopf und Gliedmaßen wurden vom Torso abgetrennt. Teilweise waren die Leichenteile auch in Plastiksäcke verpackt.

Die Zeitung berichtet, dass die Ermittler inzwischen davon ausgehen, dass der Assistent dem Unternehmer zehntausende Dollar gestohlen hatte. Als Saleh das auffiel, wurde er getötet – und das angeblich sogar obwohl der Multimillionär seinen Mitarbeiter nicht angezeigt hatte, sondern einen Plan für ihn entwickelt haben soll, wie er das Geld zurückzahlen könne.

Während der Täter aufräumte, stand plötzlich die Schwester vor der Tür

Damit schien der Assistent nicht einverstanden zu sein. Er soll zum Apartment seines Chefs gefahren sein, ihn mit einem Teaser außer Gefecht gesetzt und dann erstochen haben. Als er gerade dabei war, den Tatort aufzuräumen und zu säubern wurde er vermutlich von Salehs Schwester gestört. Als sie klingelte, floh er offenbar zur Hintertür hinaus.

Fahim Saleh wurde in Saudi-Arabien geboren, seine Familie stammt ursprünglich aus Bangladesch. Seine erste Firma gründete er schon während der Schulzeit. Reich wurde er mit einer App für Moped-Fahrdienste in Bangladesch, Nepal und Nigeria.