Neuverschuldung des Bundes soll 2012 geringer ausfallen

14. Februar 2016 - 2:08 Uhr

Die Neuverschuldung des Bundes soll im nächsten Jahr nur noch bei 31,4 Milliarden Euro liegen. Das berichtet "Spiegel online" unter Berufung auf die neue mittelfristige Finanzplanung, die Finanzminister Wolfgang Schäuble am Abend zur Abstimmung an die übrigen Ressorts versandt habe. Bislang waren für 2012 noch 40,1 Milliarden Euro vorgesehen.

Auch in den folgenden Jahren solle die Nettokreditaufnahme rascher sinken. Für 2013 plane Schäuble nunmehr mit zusätzlichen Krediten in Höhe von 22,9 Milliarden Euro. Ein Jahr später solle die Neuverschuldung bei 18,7 Milliarden Euro liegen, 2015 schließlich bei 12,8 Milliarden Euro. In der alten Finanzplanung, die nur bis 2014 reichte, lag die Neuverschuldung laut "Spiegel online" jedes Jahr zwischen fünf und neun Milliarden Euro höher. Die Ausgaben des Bundes bleiben in dem Zeitraum nahezu konstant. 2012 solle die Bundesregierung 304,1 Milliarden Euro ausgeben dürfen, 2013 seien es 305,8 Milliarden Euro. Im Jahr darauf werde der Bundesetat ein Volumen von 304,2 Milliarden Euro haben, 2015 eines von 308,8 Milliarden Euro.