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Öffnung unter strengen Auflagen

Neustart für Hessens Friseure: Diese Hygieneregeln gelten ab Montag

Eine Friseurin in Frankfurt am Main mit einer Kundin.
Eine Friseurin in Frankfurt am Main mit einer Kundin.
© dpa, Frank Rumpenhorst, fru bsc

26. Februar 2021 - 9:33 Uhr

Friseure dürfen unter neuen Hygieneauflagen öffnen

Nur noch ein paar Tage, dann ist endlich Schluss mit grauem Ansatz, splissigen Spitzen oder dem herausgewachsenen Schnitt: Ab dem 1. März, also nächsten Montag, dürfen Friseure wieder öffnen. Allerdings nur unter bestimmten Hygieneauflagen – und hier ist in Hessen einiges neu.

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Darauf müssen jetzt wir beim Friseurbesuch achten

Für Friseursalons gelten nach der Öffnung am Montag wieder strenge Abstands- und Hygieneregeln wegen der Gefahr einer Corona-Infektion. In Hessen gelten ab 1. März folgende Regelungen:

  • Friseuren und Kunden müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn dies möglich ist.
  • Der Arbeitsbereich, Sanitär- und Pausenräume müssen ausreichend belüftet werden. Dies gilt auch bei ungünstiger Witterung.
  • Mitarbeiter wie Kunden müssen sich beim Betreten des Salons gründlich die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Kundinnen und Kunden wie auch Handwerker oder Lieferdienste sollten möglichst nur nach Terminvereinbarung den Salon betreten.
  • Mitarbeiter sollen den Kunden immer möglichst zuerst die Haare waschen und hierbei Handschuhe tragen.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss um jeden Arbeitsplatz eingehalten werden. Heißt: Rund um die Theke, Friseurstühle oder Waschbecken muss genug Platz geschaffen werden. Nur Kunde und Friseur dürfen sich unter Einhaltung der Hygiene für die Dauer der Friseurtätigkeit nähern.
  • Sind mehrere Menschen in einem Raum, dann darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person nicht unterschritten werden. Beispiel: Hat der Arbeitsbereich 60 Quadratmeter, dürfen sich dort maximal sechs Personen aufhalten, egal ob Kunde oder Mitarbeiter.

Aber auch abseits der Pandemie gibt es Änderungen, über die Verbraucher Bescheid wissen sollten.

Schneiden, Föhnen, Legen - Friseure greifen wieder zur Schere

Der zweite Lockdown in der Corona-Pandemie hat viele der Friseurbetriebe in Hessen finanziell bis an die Grenzen belastet. 10 bis 20 Prozent der Unternehmen hätten angegeben, ohne Hilfen insolvent zu gehen, sagte der Geschäftsführer des Landesinnungsverbands des Friseurhandwerks in Hessen, René Hain. Dass die Salons am kommenden Montag unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen dürfen, ist ein Lichtblick.

Friseursalons im Lockdown: Ohne Hilfen droht die Insolvenz

Die Hilfen hätten auf sich warten lassen, könnten jetzt aber beantragt werden. "Die Hoffnung ist jetzt, wieder seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können", sagte Hain. Der Umsatz sei komplett weggebrochen, die Menschen mussten von Rücklagen leben. Die Erleichterung bei den Friseuren ist groß, ebenso wie der Ansturm der Kunden. Von den bundesweit rund 80.000 Salons sind dem Verband zufolge rund 6.000 in Hessen, mit etwa 17.000 Beschäftigten.


Quelle: DPA/RTL.de

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