Er ahnte, dass er gehen muss

Angestellter bringt Clown zum Kündigungsgespräch mit

© Josh Thompson

17. September 2019 - 11:24 Uhr

Clown liefert gute Show

Als ihn sein Chef zum Gespräch ruft, ahnt sein Angestellter Josh Thompson schon: Das könnte böse ausgehen. Deshalb bestellte der Neuseeländer sich einen Clown, den er einfach zu dem Termin mitnahm. Und der Spaßvogel lieferte eine richtig gute Show.

181 Euro für seine Begleitung

Er wusste ganz genau, was ihn erwartete. Sein Boss hatte ihn zum Gespräch geladen. Der Betreff in der E-Mail: Man müsse mit ihm über seine Aufgabe in der Agentur sprechen, das berichtete das Onlineportal "perthnow". Für Josh war klar: Das musste ein Kündigungsgespräch sein. Also sorgte er direkt für seine Aufmunterung. Er buchte einen Clown, der ihn zu seinem Termin begleitete. Dafür zahlte er ihm 200 Dollar, umgerechnet 181 Euro. "Ich dachte, es wäre das Beste, einen Profi mitzubringen – also habe ich 200 Dollar gezahlt und einen Clown engagiert", wird Josh Thompson zitiert.

PR-Gag oder Ernst?

Im Termin legte der professionelle Clown dann direkt los. Während des Gesprächs soll er Luftballons aufgeblasen haben. Als der Chef die Kündigung aussprach, so heißt es, habe er sich mit einem Taschentuch imaginäre Tränen weggewischt. Voller Körpereinsatz. Joshua Thompson wurde dann allerdings trotzdem gefeuert. Seine Chefs hätten seinen lustigen Einsatz aber zu würdigen gewusst.

Verdächtig an der ganzen Kündigungs-Nummer: Wenn man Jack Thompson googelt, findet man schnell das Profil eines Comedians namens Joshua Jack. War die Sache mit dem Clown etwa nur ein Scherz? Wir wissen es nicht. Fest steht aber: Die Idee, einen Aufmunterer zur Kündigung mitzubringen ist ganz schon lässig.