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Neuregelungen in April: Das ändert sich für Verbraucher!

Neuregelungen im April: Das ändert sich für Verbraucher

Chips- und Pommes-Fans aufgepasst!

Immer wieder bringen Monatswechsel eine ganze Reihe von neuen Gesetzen und Vorschriften in Kraft. Auch der April bringt Änderungen mit sich. Insbesondere für Chips- und Pommes-Fans wird es interessant. Welche Änderungen sie erwarten, gibt es im Video zu sehen. Und auch für Autofahrer und Nutzer von Streaming-Diensten bringt der 1. April 2018 neue Rechte.

Streamen ohne Grenzen

Aufatmen für alle Serien-Junkies: Ab dem 1. April lassen sich Videos von Netflix, Amazon, Sky Go oder iTunes auch im Ausland anschauen. Das sogenannte Geoblocking fällt dann bei kostenpflichtigen Diensten weg. Zusätzlichen Gebühren fallen nicht an. Die Nutzung der Dienste ist allerdings auf vorübergehende Aufenthalte begrenzt. Noch Fragen? Wir bringen Sie hier auf den aktuellen Stand.

Neue Möglichkeiten für Start-ups

Mit dem neuen Wirtschaftsplangesetz sollen Start-ups besseren Zugang zu Wagniskapital, also Geld, das von externen Geldgebern investiert wird, erhalten. So soll jungen Unternehmern die Gründungsphase deutlich erleichtert werden. Ganze 790 Millionen Euro werden aus einem Sondervermögen zur deutschen Wirtschaftsförderung und dem Europäischen Investitionsfonds zur Verfügung gestellt. Das Gesetz tritt rückwirkend zum 1. April in Kraft.

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'eCall' für Neuwagen wird Pflicht

Autohersteller müssen neue Modelle ab dem 31. März mit einem automatischen Notrufsystem ausrüsten. eCall (Emergency Call, also "Notruf") heißt das neue System, das EU-weit Pflicht ist. Im Falle eines schweren Unfalls soll das System selbstständig die Notrufnummer 112 wählen. So soll Hilfe herbeigeholt werden, selbst wenn der Fahrer nicht mehr bei Bewusstsein ist. Per Knopfdruck kann der Notruf auch manuell abgesendet werden.

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Aus fürs Bleigießen

Ab April 2018 gibt es neue Bleigrenzwerte in der EU, die europäische Chemikalienverordnung wird das Bleigießen aus Gesundheitsgründen verbieten. Bundesumweltamt und Stiftung Warentest warnen schon lange vor dem giftigen Schwermetall. Die neue Richtlinie der EU verbietet ab April Produkte, die mehr als 0,3 Prozent Blei enthalten. Stiftung Warentest zufolge bestehen die Gussfiguren an Silvester zu 71 Prozent aus dem Schwermetall. Wer sich in Zukunft trotzdem als Orakel versuchen will, kann dies mit Kerzenwachs oder Zinn tun.

Patienten müssen in der Apotheke mehr zuzahlen

Von den mehr als 70 Millionen gesetzlich krankenversicherten Menschen in Deutschland müssen ab 1. April viele mit einem Anstieg der gesetzlichen Zuzahlungen zu rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Wo bisher keine Zuzahlungen anfallen, können dann fünf bis zehn Euro pro verordnetem Medikament fällig sein, die von den Apotheken für die Krankenkassen eingezogen werden. Grund ist das Absenken von so genannten Festbeträgen (Erstattungshöchstbeträgen), von dem sich die gesetzlichen Krankenkassen jährliche Einsparungen in Höhe von 105 Millionen Euro versprechen. Senken die pharmazeutischen Hersteller ihre Preise nicht parallel ab, kann plötzlich eine Zuzahlungspflicht für die Patienten entstehen.