Neun Tote bei Protesten in Ägypten

26. Januar 2014 - 9:03 Uhr

Bei Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften sind in Ägypten neun Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Kairo mit. 50 Menschen erlitten Verletzungen.

Die Übergangsregierung feierte den dritten Jahrestag der Revolution gegen den Langzeitherrscher Husni Mubarak im Jahr 2011. Zehntausende ihrer Anhänger strömten auf den Tahrir-Platz in Kairo, um dem Militärchef Abdel Fattah al-Sisi zu huldigen. Die islamistische Muslimbruderschaft sowie Revolutionsaktivisten hatten zu Gegenkundgebungen aufgerufen. Dabei wurden nach Angaben der Behörden 300 Demonstranten festgenommen.