Neun Tatsachen über Deutschlands Atommüll

20. November 2014 - 8:21 Uhr

Die Endlagerungsfrage bereitet große Sorgen

Das Abschalten von Atomkraftwerken ist das eine, die Entsorgung der Abfälle das andere. Die Menge des schwach- und mittelradioaktiven Atommülls könnte sich auf bis zu 600.000 Kubikmeter verdoppeln, wie aus dem Entwurf eines nationalen Entsorgungsplans hervor geht. Sorgen bereitet auch der marode Zustand vieler Fässer, in denen das strahlende Material gelagert wird.

Laut einem NDR-Bericht gibt es deutlich mehr beschädigte Behälter als bislang angenommen. Von den rund 85.000 Fässern seien fast 2.000 verrostet oder anderweitig beschädigt. Besonders problematisch ist die Situation im Zwischenlager in Karlsruhe, wo Prüfer mehr als 1.700 beschädigte Behälter gefunden hätten.

Neue Zahlen, die alarmieren. Bleibt die Frage: Was wissen wir eigentlich tatsächlich über Deutschlands Atommüll. Wir haben für Sie neun Tatsachen zusammengestellt.