Neues Forschungslabor in Cottbus ist unter Dach und Fach

Blick über den Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild
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11. Dezember 2019 - 14:01 Uhr

Das neue Forschungslabor der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) "3DLAB" kann kommen. Zur Finanzierung der Einrichtung wurden 15 Millionen Euro im Zuge des Sofortprogramms für die Kohleregionen bewilligt.

"Der Bund hat Wort gehalten", sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch. Schnell und unkompliziert seien programmgemäß erste sichtbare Zeichen für die Zukunft der Lausitz gesetzt worden, hieß es in einer Mitteilung der Potsdamer Staatskanzlei.

Im neuen Forschungslabor "3DLAB" sollen nach Angaben von Markus Bambach, Wissenschaftler am Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung an der BTU, künftig alle Prozessschritte des 3D-Drucks erforscht werden, um beispielsweise ultraleichte Bauteile für die Luftfahrt oder Ersatzteile für unterschiedliche Industriezweige herzustellen.

Das bayerische Unternehmen Apworks, eine Tochter von Airbus, und die BTU werden bei der Forschung und Entwicklung des 3D-Drucks zusammenarbeiten. Beide Seiten hatten dazu im März dieses Jahres eine Vereinbarung unterzeichnet.

Der Leiter des Projekts bei Apworks, Joachim Zettler, hatte das neue Forschungslabor in diesem Umfang als einzigartig in der Welt bezeichnet. Die Kooperation werde nicht nur Forschungsergebnisse liefern, sondern auch bei der Gewinnung von Fachkräften helfen.

Quelle: DPA