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Neuer WHO-Bericht zum Corona-Ursprung: Laborunfall "extrem unwahrscheinlich"

Neuer Bericht zum Corona-Ursprung

WHO: Fledermaus wohl Träger des Coronavirus

 Eine Bechstein-Fledermaus hockt in einer Baumhöhle.
Die WHO-Experten bestätigen in ihrem Bericht die Annahme, dass das Coronavirus über Fledermäuse zum Menschen gelangte.
dpa, Florian Gloza-Rausch

Laborunfall "extrem unwahrscheinlich"

Die Frage nach dem Corona-Ursprung beschäftigt die Welt seit Beginn der Pandemie. War das Coronavirus ein Laborunfall oder stammt es vom Tier? Ein Laborunfall war es einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge wahrscheinlich nicht. Zwischenwirte sollen das Virus übertragen haben.

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Übertragung durch ein Zwischenwirt-Tier

In ihrem Bericht zur Expertenmission im chinesischen Wuhan geht die WHO von einer Übertragung des neuartigen Coronavirus auf den Menschen durch ein Zwischenwirt-Tier aus.

Von der Fledermaus sei der Erreger "wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich" auf ein anderes Tier und von diesem auf den Menschen übergegangen, heißt es in dem am Montag in Genf vorgelegten WHO-Bericht. Es sei dagegen sehr unwahrscheinlich, dass das Virus aus einem Labor stamme, sagt die niederländische Virologin Marion Koopmans.

Corona-Pandemie nahm ihren Anfang in China

Internationale Experten verschiedener Disziplinen wie Zoologie und Epidemiologie hatten im Januar mehrere Wochen nach dem Ursprung der Pandemie gesucht. Dazu reisten sie nach Wuhan, wo Ende 2019 die ersten Corona-Infektionen bei Menschen registriert worden waren.

Die WHO-Mission war mit einiger Verzögerung gestartet, und auch die Vorstellung des Berichts ließ auf sich warten. Die Nachforschungen nach dem Ursprung der Pandemie sind politisch heikel. Die USA haben auch unter dem neuen Präsidenten Joe Biden wiederholt die Befürchtung geäußert, der WHO-Bericht könne nicht alle Erkenntnisse und Hinweise offenlegen.