Neuer Fall von Tierquälerei in Krefeld: War es wieder die Tier-Ripperin?

Schaf erstochen in Krefeld
Auf einer Weide bei Krefeld wurde ein erstochenes Schaf entdeckt - wieder gerät ein 17-jähriges Mädchen in die Schusslinie. (Foto: Motiv)
Foto: VOX/Joachim Vollenschier, 073890 Wildes Kinderzimmer.jpg

Tier-Ripper enthauptete Schafsbock und Zwergpony

In Krefeld gibt es einen neuen Fall von Tierquälerei. Ein 17-jähriges Mädchen stand bei bisherigen Gräueltaten unter Verdacht, wurde aber trotz großer Kritik von Tierschützern wieder freigelassen – jetzt stirbt wieder ein Schaf am Niederrhein, und eine junge Frau wurde am Tatort gesehen.

Wie die Polizei mitteilte, habe sich laut Augenzeugen eine junge Frau vom Tatort entfernt, als am Samstagabend auf einer Weide ein Zeuge ein erstochenes Schaf entdeckt habe. Daraufhin wollte die Polizei auch die 17-Jährige überprüfen, traf sie aber zu Hause nicht an. "Wir können nicht ausschließen, dass sie das war. Wir wollen ihr aber auch kein Unrecht tun", erklärte ein Polizeisprecher.

Eine mehrwöchige Serie gruseliger Tierquälereien hatte am Niederrhein im Mai und Juni für Entsetzen gesorgt. Ein unheimlicher Tier-Ripper hatte einen Schafsbock und ein Zwergpony enthauptet und Bekennerbriefe geschrieben. Ermittler haben seitdem eine 17-Jährige im Verdacht, die Tiere getötet zu haben.

Dass die Verdächtige nach den vergangenen Vorfällen auf freiem Fuß geblieben war, nachdem sie ein Teilgeständnis abgelegt hatte, hatte viele Tierschützer empört. Sie hatte zugegeben, Schafsbock 'Piet' und ein Pony enthauptet zu haben. Die Tiere seien aber schon tot gewesen.