Neuer Dämpfer für Italien: Banken abgestuft

14. Februar 2016 - 1:26 Uhr

Die Lage für die italienische Wirtschaft wird immer verfahrener: Nach dem Staat müssen sich nun auch die Banken des Landes darauf einstellen, dass sie nicht mehr so leicht und billig an frisches Geld herankommen. Die Ratingagentur Standard & Poor's stufte jetzt die Kreditwürdigkeit von sieben Instituten ab und drohte damit, dass dies auch bei acht weiteren Häusern geschehen könnte.

Eine schlechtere Kreditwürdigkeit bedeutet in der Regel höhere Zinsen für die Beschaffung von Kapital, denn die Geldgeber lassen sich das größere Risiko eines Ausfalls bezahlen. Je teurer aber die Refinanzierung für die Banken wird, desto schwieriger kommen wiederum deren Kunden - Unternehmen wie Privatleute - an Kredite heran. Investitionen und Anschaffungen könnten ausbleiben. Das dürfte die Wachstumsaussichten weiter verdüstern.