Neuer Bußgeldkatalog bei Corona-Verstößen tritt in Kraft

Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
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03. Dezember 2021 - 18:51 Uhr

Hannover (dpa) - Von 100 Euro bis 25.000 Euro - ein überarbeiteter Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen in Niedersachsen tritt am Samstag in Kraft. Das Gesundheitsministerium in Hannover versandte nach eigenen Angaben am Freitag den entsprechenden Runderlass. Aufgenommen wurden mögliche Verstöße gegen neue Regeln, zum Beispiel die 3G-Kontrolle (geimpft, genesen oder getestet) am Arbeitsplatz.

"Die überwältigende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen hält sich gewissenhaft an die Corona-Regeln und verhält sich sehr verantwortungsvoll", sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). "Diejenigen aber, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, müssen damit rechnen, dass Regelverstöße mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden."

Wer als Bürger gegen die Abstandsregeln verstößt, muss ab 50 Euro zahlen, bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht ab 100 Euro. Teurer wird das Vorlegen falscher Bescheinigungen. Hohe Strafen von mehreren Tausend Euro treffen Betriebe und Veranstalter, die mehr Personen zulassen als erlaubt oder ihren Kontrollpflichten nicht nachkommen.

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Quelle: DPA