Große Ziele mit der AS Monaco

Niko Kovac: "Ich will mit Monaco wieder an die Spitze"

22. Juli 2020 - 7:32 Uhr

Kampfansage an Platzhirsch PSG

Mit rot-weißer Maske, einer dunklen Krawatte und der gewohnt akkuraten Frisur trat Niko Kovac bei seiner Vorstellung zum neuen Monaco-Coach vor die Journalisten. Und platzierte direkt eine Kampfansage an seinen größten Konkurrenten in der französischen Liga – Paris Saint-Germain: "Unser Ziel ist es, Monaco wieder an die Spitze der Ligue 1 zu bringen. Wir wollen hier das Maximum dessen erreichen, was möglich ist."

Ein erster guter Eindruck in der Landessprache

Er war gut vorbereitet, begrüßte bei seinem ersten offiziellen Auftritt die Anwesenden mit ein paar Worten Französisch und versprach – ebenfalls auf Französisch – schnell die Sprache ordentlich lernen zu wollen. Erst dann wechselte der gebürtige Berliner für den Rest der Pressekonferenz ins Englische – schließlich habe er Wichtiges zu sagen und das soll auch jeder verstehen können.

Wichtig sei ihm vor allem eins: "Wir wollen Monaco wieder nach oben bringen. Das bedeutet, dass wir international spielen wollen. Und jeder weiß, was ich damit meine", sagte Kovac. In Paris hört man da bestimmt besonders gut hin, denn: PSG hat sechs der vergangenen sieben Meisterschaften geholt, nur 2016/2017 durchbrach Monaco diese Serie. Dieses Kunstwerk soll bestenfalls im kommenden Frühling wiederholt werden.

Nächster Schritt: Kaderplanung

Der Kader für sein großes Projekt beim Mittelmeer-Klub steht noch nicht. "Ich muss mir erst einen Überblick verschaffen. Bis zum Ende der Transferperiode werden wir aber sicher noch etwas machen. Was genau, werden wir intern besprechen", sagte Kovac.

Er war erst am Sonntag verpflichtet worden. Am Montag leitete er sein erstes Training, schon am Mittwoch steht bei Standard Lüttich der erste Test an. "Es ging sehr schnell, das war schon eine Überraschung", so der 48-Jährige. Und gemeinsam mit seiner neuen Mannschaft will er in Zukunft national wie international selbst für die nächsten Überraschungen sorgen.

Quelle: RTL.de/ sid