Fetisch erlaubt!

Studie zeigt: Corona-Pandemie macht uns mutiger im Bett

Neue Studie: Paare sind in der Pandemie mutiger im Bett geworden.
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18. November 2020 - 10:12 Uhr

Im Homeoffice: Schäferstündchen während der Arbeitszeit

Das Coronavirus hat so ziemlich alles in unserem Leben auf den Kopf gestellt. Daher wirkt es nahezu selbstverständlich, dass auch unser Sexleben von den Veränderungen im Alltag beeinflusst wird. Und das wohl überwiegend zum Guten: Das englische Meinungsforschungsinstitut OnePoll hat in Zusammenarbeit mit der Firma "Lubelife" über 1000 Personen der Generation Babyboomer (geboren zwischen 1946 und 1964) und 1000 Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996) nach ihrem aktuellen Sexleben befragt. Das Ergebnis: Offenbar sind die Menschen in der Pandemie mutiger im Bett geworden.

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Mehrheit gibt Fetisch jetzt offen zu

Über 52 Prozent der Befragten geben an, in der Pandemie endlich den Mut gefunden zu haben, mit ihrem Partner über einen heimlichen Fetisch zu sprechen. Bei der offenen Kommunikation bleibt es aber offenbar nicht nur. 68 Prozent der Millennials haben während Lockdown und Ausgangsbeschränkungen auch aktiv mehr ausprobiert. Darunter neue Sex-Stellungen und Spielzeug. Bei manchen soll aber auch Sahne oder flüssige Schokolade beim Liebesspiel zum Einsatz gekommen sein. Insgesamt hatten die jüngeren Millennials doppelt so häufig Sex wie die Generation Babyboomer.

Als Begründung für Offenheit und Lust zu Sex nennen die Befragten, sie haben seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Zeit mit ihrem Partner – unter anderem, durch Homeoffice und Co. Da ist es wohl wenig überraschend, dass 58 Prozent der Befragten auch angeben, schon während der Arbeitszeit miteinander geschlafen zu haben.

Die Studie des Marktforschungsinstituts ist in Zusammenarbeit mit "Lubelife", einem Hersteller für Gleitmittel entstanden. Tara Merkle, Marketingleiterin kommt zu dem Ergebnis: "Der Lockdown hat viele Dinge im Leben der Menschen verändert. Unsere Recherche zeigt, dass der Lockdown vor allem Millennials die Möglichkeit gegeben hat, ihr Sexleben zu stärken und sich neuen Gewohnheiten zu widmen."

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