Neue Studie: Drei Portionen Schokolade können das Risiko einer Herzschwäche senken

20. August 2019 - 15:44 Uhr

Gute Nachricht für Naschkatzen

Schokolade ist ungesund? Von wegen! Laut einer neuen Studie können drei Portionen Schokolade im Monat das Risiko einer Herzinsuffizienz um 23 Prozent senken.

Zartbitterschokolade ist besonders gesund

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist laut der Deutschen Herzstiftung die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte in Deutschland. Im Jahr 2015 starben 47.414 Menschen an der Herzkrankheit. Nun soll ausgerechnet "mäßiger Schokoladenkonsum (1-3 Portionen pro Monat)" das Risiko um 23 Prozent senken. Das behaupten zumindest die Forscher der Icahn School of Medicine am Mount Sinai Krankenhaus in New York.

Der Grund seien die in der Schokolade enthaltenen Flavanole. Das sind natürliche Pflanzenwirkstoffe, die auch in Tee oder Rotwein enthalten sind. Sie wirken entzündungshemmend, fördern den gesunden Cholesterinspiegel und erweitern die Blutgefäße. Flavanole lassen die Schokolade außerdem bitter schmecken. Zartbitterschokolade enthält entsprechend einen hohen Anteil Flavanole und einen niedrigen Zuckeranteil. Demnach gilt: Je bitterer die Schokolade, desto gesünder.

Mit diesem leckeren Schokokuchen-Rezept nehmen Sie genügend Schokolade zu sich.

Schokolade hilft nur in Maßen

Aber Vorsicht: Zu viel Schokolade schadet mehr, als sie nützt. "Schokolade kann einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten. Daher wird ein mäßiger Verbrauch empfohlen", sagte der leitende Forscher Dr. Krittanawong der "Daily Mail". Zu viel Nascherei könne das Risiko einer Herzerkrankung sogar um 17 Prozent erhöhen. Auch der enthaltene Zucker ist in großen Mengen ungesund. Was genau Zucker in unserem Körper bewirkt, erfahren Sie im Video.

Inwiefern Schokolade letztlich die Herzfunktionen beeinflusst, könne man jedoch erst nach weiterer Forschung sagen. Kritiker bemängeln, dass Menschen mit Herzproblemen Schokolade ohnehin meiden würden. Deshalb könne man das geringere Risiko der Herzerkrankung nicht auf die Süßigkeit zurückführen.