2. Mai 2017 - 16:25 Uhr

Getauft wurde die neue Spinnen-Art 'Califorctenus Cacachilensis'

Die meisten Menschen haben furchtbare Angst vor Spinnen. Egal wie groß oder klein, beim Anblick der Achtbeiner läuft vielen der kalte Schweiß den Rücken hinunter. Diejenigen, denen es genauso geht, müssen jetzt tapfer sein. In Mexiko wurde nämlich eine Spinne entdeckt, die fast so groß wie ein Teller ist.

Unfreiwilliger Selbsttest: das Spinnen-Gift ist für den Menschen nicht gefährlich

Da staunten die Forscher wahrscheinlich nicht schlecht, als sie das achtbeinige Ungetüm in Nordmexiko fanden. Die neu entdeckte Riesenspinne hat ungewöhnlich lange Beine und einen vergleichsweise kleinen Körper. Ihr Durchmesser beträgt 23 Zentimeter, was für Spinnen schon sehr ungewöhnlich ist. Getauft wurde die neue Art 'Califorctenus Cacachilensis', da sie auf der Halbinsel Baja California im Nordwesten Mexikos beheimatet ist. Dort lebt sie in Höhlen. 

Die Spinne hat Ähnlichkeit mit brasilianischen Wanderspinnen, die bekannt für ihr starkes Gift sind. Aber keine Bange, das Gift der behaarten Neuentdeckung ist für Menschen nicht tödlich. Im unfreiwilligen Selbstversuch fanden die Forscher dies heraus. Einer der Wissenschaftler wurde von der Spinne gestochen und hatte lediglich leichte Schmerzen, die nach ein paar Stunden abgeklungen waren. Ansonsten sei die neue Spinnenart aber nicht durch Aggressivität aufgefallen. Die Forscher nahmen insgesamt acht Exemplare aus den Höhlen mit.

2013 waren Forscher in den Höhlen bereits auf Überreste der bis dahin noch unbekannten Spinnenart gestoßen.