Urlaub in Österreich, Tschechien oder Luxemburg - wo ist es sicher und wo nicht?

Vor diesen Urlaubszielen warnt das Auswärtige Amt

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26. September 2020 - 10:40 Uhr

Regionen in etlichen EU-Ländern neu zu Risikogebieten erklärt

Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für Urlauber und die Reisebranche: Die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums wird am 30. September enden. Das heißt aber nicht, dass weniger vor Reisen gewarnt wird. Anschließend soll es nämlich individuelle Reisewarnungen für einzelne Länder geben – je nach Lage vor Ort. Nachdem am 23. September Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien sowie weitere Regionen in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Österreich und Ungarn als Risikogebiete ausgewiesen wurden, sprach auch das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für diese aus. Nur zwei Tage später wurden ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol von der Bundesregierung als Risikogebiete deklariert. Vor welchen Ländern das Auswärtige Amt aktuell offiziell warnt und wie der aktuelle Stand in Sachen Tourismus in den einzelnen Ländern ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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So ist die Karte zu lesen:

Anhand der interaktiven Grafik können Sie erkennen, für welche Länder es aktuell eine Reisewarnung gibt, von welchen Reisen das Auswärtige Amt derzeit abrät und in welchen Ländern ohne Einschränkungen Urlaub gemacht werden kann:

  • Grün sind all jene Staaten, die von der derzeit noch geltenden weltweiten Reisewarnung ausgenommen wurden.
  • Dunkelgrau gefärbt erscheinen jene Länder, bei denen das Auswärtige Amt derzeit von Reisen abrät.
  • Orange sind Staaten, wenn "gesonderte Reisewarnungen" vorliegen.
  • Rot zeigt Länder an, für die aufgrund der Pandemie-Situation eine offizielle Reisewarnung in Kraft ist.

Achtung: Die Karte stellt die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes (AA) dar. Dennoch können sich Lagen schnell verändern und entwickeln. Das AA empfiehlt Urlaubern darum unter anderem, die aktuellen Nachrichten zu verfolgen.

Die Karte wird regelmäßig aktualisiert. Für mehr Informationen: Klicken Sie auf das jeweilige Land und die rot eingefärbte Linkzeile "Reise- und Sicherheitshinweise". Die hier hinterlegten Links führen direkt zur entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amts.

Reisewarnung für Lissabon in Portugal

  • Seit dem 23. September gilt Portugals Metropolregion Lissabon als Risikogebiet. Auch das Auswärtige Amt warnt seitdem vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region.
  • Bei einer Einreise nach Deutschland sind Urlauber darum verpflichtet, einen Corona-Test zu machen und sich ggf. in Quarantäne zu begeben.
  • Davon abgesehen gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen.
  • Urlauber müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen.
  • Bei allen Einreisenden wird zudem per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38 Grad Celsius übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
  • Insgesamt wurde das öffentliche Leben in Portugal in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen. Allerdings gelten regionale Beschränkungen.
  • So darf im öffentlichen Raum zum Beispiel kein Alkohol getrunken werden. Auch dürfen alkoholische Getränke nicht an Tankstellen und ab 20 Uhr auch nicht in Gaststätten (außer in Verbindung mit Mahlzeiten) verkauft werden.
  • Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind auf zehn Personen begrenzt. Pro Gruppe dürfen sich nur vier Personen in Restaurants oder Cafés treffen, die 300 Meter von Schulen entfernt sind. Die gleiche Höchstgrenze von vier Personen gilt für Gruppen im Essensbereich von Einkaufszentren. 
  • Strände sind unter Auflagen wieder geöffnet.
  • Im öffentlichen Raum ist ein Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten.
  • Die Maskenpflicht gilt in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer sich nicht daran hält, muss als Einzelperson bis zu 500 Euro, als Gruppen bis zu 5.000 Euro zahlen.

Vor diesen Regionen in Kroatien warnt das Auswärtige Amt

  • Wegen steigender Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut Teile von Kroatien am zum Risikogebiet erklärt. Auch das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaften Lika-Senj, Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Požega-Slawonien, Brod-Posavina und Virovitica-Podravina.
  • Wegen der Erklärung zum Risikogebiet müssen Urlauber bei ihrer Rückreise nach Deutschland einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen sie sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Grundsätzlich erlaubt Kroatien allen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten einzureisen. Bei der Einreise werden allerdings die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts registriert. Um lange Wartezeiten beim Grenzübertritt zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, das entsprechende Formular vorab online auszufüllen.
  • Die Durchreise durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Einreise in die anschließenden Länder sowie in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU muss die Durchreise innerhalb von zwölf Stunden abgeschlossen sein.
  • Vor Ort gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen.
  • In der Gespanschaft Split-Dalmatien gilt die Maskenpflicht auch für Besucher von Cafés und Bars, Ausstellungen, Gottesdiensten und anderen sozialen Begegnungen. In geschlossenen Räumen, in denen sich mehr als drei Personen befinden, ist ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Fitnesszentren sind derzeit geschlossen und organisierte Sportveranstaltungen verboten.
  • Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, außerhalb der Unterkunft einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen.
  • Soziale Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Reisewarnung für ganz Spanien

  • Nachdem das Robert Koch-Institut zunächst nur die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra am 31. Juli zunächst auf seine Liste der Risikogebiete genommen hatte, gilt mittlerweile ganz Spanien als Risikogebiet, denn seit Anfang September stehen auch die Kanarischen Inseln auf der Liste des RKI. Auch von der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes sind das spanische Festland und alle spanischen Inseln, darunter auch Mallorca, betroffen.
  • Regionale Infektionsherde gibt es landesweit, insbesondere in der Hauptstadtregion Madrid, den Autonomen Gemeinschaften Aragón, Kantabrien, Kastilien La Mancha, Kastilien und Léon, La Rioja, Navarra, im Baskenland und in Melilla.
  • Weil Spanien zum Risikogebiet erklärt wurde, müssen Urlauber bei der Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen bzw. sich in Quarantäne begeben.
  • Generell ist die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien seit dem 21. Juni wieder möglich.
  • Vor Reiseantritt muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, in das Name, Reisepassnummer, Flugdaten und eine E-Mail-Adresse einzutragen sind. Anschließend erhält der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise an der Grenze vorzuweisen ist.
  • Bei der Einreise gibt es eine Sichtkontrolle des Gesundheitszustands und die Temperatur wird gemessen - sie darf nicht höher als 37,5 Grad Celsius sein. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
  • Im ganzen Land gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100 Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.
  • Landesweit wurden außerdem folgende Maßnahmen beschlossen: Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Begrenzung der Öffnungszeiten im Gastronomiebereich auf spätestens 1 Uhr nachts, Begrenzung der maximalen Personenzahl an einem Tisch im Restaurant auf 10, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.
    In mehreren Autonomen Gemeinschaften sind Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen untersagt.
  • In der Hauptstadt Madrid gelten lokale Ausgangsbeschränkungen in 37 Stadtteilen bzw. Wohngebieten. Soziale Zusammenkünfte sind in der gesamten Autonomen Gemeinschaft Madrid auf maximal sechs Personen begrenzt.
  • Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt.
  • Auf der Balearen-Insel Mallorca bleibt die sogenannte "Bier- und Schinkenstraße" an der Playa de Palma bis zum 30. September 2020 geschlossen. Darüber hinaus gelten lokale Ausgangssperren in Gemeinden, Stadtteilen oder Wohngebieten der Balearen mit hohen Infektionszahlen so zum Beispiel in besonders betroffenen Stadtteilen in Palma und auch auf Ibiza.

Niederlande: Reisewarnung für Nord-, Südholland und Utrecht

  • Seit dem 16. September gelten die niederländischen Provinzen Nordholland (Noord-Holland), in der Amsterdam liegt, und Südholland (Zuid-Holland), in der Den Haag und Rotterdam liegen, als Risikogebiete. Auch Utrecht wurde am 23. September zum Risikogebiet erklärt. Das Auswärtige Amt warnt nun ebenfalls vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Regionen.
  • Wer aus einer dieser Provinzen nach Deutschland zurückreist, muss wegen der Erklärung zum Risikogebiet einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen Rückkehrer sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise in die Niederlande ist für Reisende aus Deutschland und Länder, deren Gesundheitsrisiko gleich oder niedriger als das der Niederlande eingestuft ist, uneingeschränkt möglich.
  • Flugreisende müssen bereits am Startflughafen ein Formular ausfüllen, das unter anderem mit Covid-19 in Verbindung stehende Symptome abfragt.
  • In der Öffentlichkeit müssen jederzeit 1,5 Meter Abstand zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts gehalten werden.
  • Es besteht eine Maskenpflicht ab einem Alter von 13 Jahren im Öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. Touristen sollen aber Bus, Bahn oder Metro möglichst nicht zu den Stoßzeiten nutzen. Anders als in Deutschland ist das Aufsetzen von Masken in Supermärkten und anderen Geschäften freiwillig.
  • Museen und andere öffentliche Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, die zulässige Besucherzahl hängt jedoch von der Größe des Gebäudes ab. In Museen wird die Besucherzahl über vorherige Online-Buchungspflicht reguliert.
  • Restaurants schließen derzeit spätestens um 1 Uhr, die Zahl von Veranstaltungsteilnehmern ist beschränkt.
  • Strände sind geöffnet, es besteht jedoch die Möglichkeit regulierender Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten.
  • Mögliche Einschränkungen bei Unterkünften sollten am besten direkt dort erfragt werden.
  • In regionalen Schwerpunkten wie Amsterdam und Den Haag gelten individuelle Maßnahmen für das öffentliche und private Leben.

Luxemburg ist Corona-Risikogebiet

Am 25. September hat die Bundesregierung ganz Luxemburg wegen der rasant steigenden Infektionszahlen zum Corona-Risikogebieten erklärt. Damit steht nun ein weiteres Nachbarland Deutschlands auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts.

Kann ich Urlaub in der Türkei machen?

  • Während die Reisewarnung der Bundesregierung für 27 europäische Länder aufgehoben wurde, wird weiter vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt.
  • Nicht mehr gilt die Reisewarnung für die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion. Voraussetzung dafür ist die strikte Einhaltung des Tourismus- und Hygienekonzepts. Dieses beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Wer positiv getestet wurde, muss sich in der Türkei in Quarantäne und in ärztliche Behandlung begeben.
  • Bei Einreise in die Türkei werden unter anderem Temperaturmessungen durchgeführt. Bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen werden zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen wie zum Beispiel ein Corona-Test vorgenommen. Bei positivem Testergebnis entscheiden die türkischen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen, auch Quarantänemaßnahmen sind möglich.
  • Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenland ist derzeit nicht möglich.
  • Für innertürkische Flüge, Bus- und Zugfahrten ist für türkische Staatsangehörige und in der Türkei lebende Ausländer (nicht für Touristen) bei der Reservierung ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden.
  • Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Maskenpflicht. In einigen Städten wie unter anderem Istanbul, Ankara, Izmir und in Teilen von Antalya muss der Mundschutz überall im öffentlichen Raum getragen werden. Zudem müssen drei Schritte Abstand eingehalten werden.
  • In einigen Provinzen wie Ankara und Izmir wurden zudem für Personen über 65 Jahren Zugangsbeschränkungen zum öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens eingeführt. Diese variieren je nach Provinz und gelten nicht für Touristen.

Trotz Reisewarnung in die Türkei: Das sollten Urlauber jetzt wissen

Teilweise Reisewarnung in Bulgarien und Rumänien

  • Seit dem 8. August warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in einzelne Gebiete in Bulgarien und Rumänien.
  • Für Bulgarien wird wegen hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in den Verwaltungsbezirk (Oblast) Blagoevgrad gewarnt.
  • In Rumänien gilt die Reisewarnung für die Kreise Bacău, Bihor, Brăila, Brașov, Caraș-Severin, Covasna, Iaşi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea und Vaslui sowie die Hauptstadt Bukarest.
  • Da das RKI die von Reisewarnungen betroffenen Regionen sowohl in Bulgarien als auch in Rumänien zu Risikogebieten erklärt hat, müssen Urlauber bei ihrer Rückkehr einen Corona-Test machen.

Tschechische Republik - Ausweitung der Reisewarnung

  • Wegen rasant steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Tschechien am 25. September zum Corona-Risikogebieten erklärt.
  • Reiserückkehrer aus den Risikogebieten müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Grundsätzlich ist die Einreise für Deutsche gemäß dem in der Tschechischen Republik eingeführten Ampel-System möglich, wenn sie sich in den letzten 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden in einem Land der roten Kategorie aufgehalten haben. Das Ampel-System stuft Länder in verschiedene Kategorien ein – je nach Infektionsrisiko (grün- geringes Risiko, rot – hohes Risiko).
  • Seit dem 10. September gilt in ganz Tschechien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnungen und Unterkünfte, zum Beispiel Hotelzimmer, sind davon ausgenommen. Für Reisende aus einem Land der roten Kategorie gilt eine allgemeine Maskenpflicht.

Polen - Quarantäne aufgehoben

  • Seit dem 13. Juni hat das Land seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern geöffnet.
  • Es gibt keine Quarantäne-Pflicht für EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder bei der Einreise nach Polen.
  • Auch ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich.
  • Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.
  • Die Zugverbindungen zwischen Deutschland und Polen wurden Ende Juni wieder aufgenommen.
  • Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten (außer Luxemburg, Malta, Rumänien und Spanien) und EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) sind erlaubt. Für andere internationale Flugverbindungen gilt ein Flugverbot bis zum 29. September 2020. Inländische Flug-, Bahn- und Busverbindungen stehen eingeschränkt zur Verfügung.
  • Die Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Wenn die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann, müssen auch darüber hinaus Masken getragen werden.

Ägypten-Reisewarnung gilt weiterhin

  • Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten.
  • Die Flughäfen haben ihren Betrieb zwar am 1. Juli 2020 wieder aufgenommen, es muss allerdings mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen gerechnet werden. Bei Ankunft muss zudem eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden.
  • Für die Einreise nach Ägypten ist ein negativer Covid-19-PCR-Test in englischer oder arabischer Sprache erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.
  • Touristen, die direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisen, können den erforderlichen Corona-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Hier kann es zu langen Wartezeiten vor Ort kommen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (z. B. im Hotelzimmer).
  • An öffentlichen Orten gilt die Maskenpflicht.

Reisewarnung für mehrere Bundesländer in Österreich

  • Wegen hoher Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt seit dem 16. September vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien. Seit dem 23. September wurde die Warnung auch auf das österreichische Bundesland Vorarlberg ausgeweitet. Seit dem 25. September gilt auch für das Bundesland Tirol als Risikogebiet.
  • Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Auch aus allen anderen EU-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme von Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien -außer Kanaren - und Schweden) sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikan kann man einreisen, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Staaten haben. Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten zehn Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben.
  • Die Einreise aus den übrigen Ländern ist weiterhin nur bei Vorliegen eines Ausnahmegrundes und Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses möglich, das dem Reisenden einen negativen Covid-19-PCR-Test attestiert.
  • Hotels, Restaurants sowie touristische Einrichtungen sind geöffnet.
  • Seit dem 24. Juli 2020 hat Österreich die Bereiche, in denen eine Maskenpflicht besteht, erweitert. So ist im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich einschließlich Apotheken und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz eine Schutzmaske verpflichtend.
  • Seit dem 24. September ist außerdem klar: Bei Ski- und Snowboardtouristen beliebte Aprés-Ski-Partys wird es in diesem Winter nicht geben. In Gondeln muss zudem ein Mundschutz getragen werden, in Lokalen darf nur an Tischen gegessen und getrunken werden und Skischulen sollen maximal zehn Schüler pro Gruppe aufnehmen dürfen.

Kann ich Urlaub in Italien machen?

  • Reisende aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland dürfen seit Anfang Juni ohne Beschränkungen nach Italien einreisen - auch ohne Quarantäne.
  • Für Einreisen aus Bulgarien und Rumänien gilt seit dem 24. Juli die Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation, ebenso für Reisende aus Drittstaaten.
  • Für Reisende aus Griechenland, Malta, Spanien, Kroatien und Teilen Frankreichs ist die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder die Durchführung eines Tests bei Einreise erforderlich. 
  • Innerhalb des Landes darf man sich ungehindert fortbewegen.
  • Hotels, Geschäfte, Bars und Restaurants dürfen unter Einhaltung strenger Infektionsschutz- und Hygieneauflagen wieder öffnen.
  • Kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten können seit dem 15. Juni unter Einhaltung spezifischer Teilnehmerzahlen und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.
  • Schulen, Kindergärten und Universitäten nehmen ihren Betrieb unter Einhaltung spezifischer Maßnahmen langsam wieder auf.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhe sind vielerorts vorgeschrieben. So zum Beispiel in Geschäften und immer wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.
  • Von 18 bis 6 Uhr gilt eine generelle Maskenpflicht an öffentlichen Orten, an denen sich Menschen versammeln können. Verstöße gegen die Tragepflicht können mit Geldstrafen geahndet werden.
  • Für einige Regionen in Italien (z. B. in Sardinien, Kalabrien, Apulien und Sizilien) müssen sich Reisende zudem vorher registrieren.

Teilreisewarnung für die Schweiz

  • Aktuell warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Kantone Genf, Waadt (Vaud) und Freiburg (Fribourg).
  • Weil die Kantone als Risikogebiete eingestuft wurden, müssen Reisende bei der Einreise nach Deutschland einen verpflichtenden, kostenlosen Covid-19-PCR-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Seit dem 6. Juli gilt für in die Schweiz aus Risikoländern Einreisende grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht. Reisende müssen sich nach der Einreise unverzüglich für zehn Tage in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde melden. Die Liste der Risikoländer, darunter Kosovo, Nordmazedonien, Spanien inkl. Balearen und Kanaren, Kroatien und Tschechien, wird vom Bundesamt für Gesundheit geführt und regelmäßig aktualisiert.
  • Eine Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Handhygiene und Abstandhalten gelten als die wichtigsten Schutzmaßnahmen.

Ist Sommerurlaub in Frankreich möglich?

  • Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Île-de-France, Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Auvergne-Rhône-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Hauts-de-France, Centre-Val-de-Loire, Normandie, Bretagne sowie auf die Insel Korsika.
  • Wer dorthin reist, muss sich anschließend auf das Coronavirus testen lassen und bis zum negativen Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Die französische Regierung hat zudem selbst eine Reihe von Départements als Gebiete mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft, mit der Folge, dass die dortigen Behörden ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken können.
  • Landesweit besteht seit dem 20. Juli für alle Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen wie z. B. in Flughäfen, Bahnhöfen, Museen, Banken, Geschäften, überdachten Märkte und Sehenswürdigkeiten.
  • In einigen französischen Städten gilt die Maskenpflicht auch auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Anlagen mit dichtem Publikumsverkehr. Unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt die Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet.
  • Museen sind teilweise wieder geöffnet - Tickets müssen in der Regel vorher online gebucht werden.
  • Auch Parks, Strände und Grünanlagen im Land sind wieder geöffnet. Wegen gestiegener Infektionszahlen kann es hier lokale Abweichungen geben.

Was gilt für Urlaub in Griechenland?

  • Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den meisten EU-Staaten können frei nach Griechenland einreisen.
  • Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form") ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Der QR-Code wird in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 00:10 Uhr per Email zugesandt. Er muss bei Einreise oder je nach Flug- oder Fährgesellschaft bereits beim Check-in/Boarding vorzeigt werden. Kann kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich.
  • Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien zudem ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (zum Beispiel bei Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft. Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Reisende in Selbstisolation.
  • Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ist Griechenland zur allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen zurückgekehrt. Diese gilt für alle Angestellten und Kunden unter anderem in Banken, Supermärkten, Friseur- und Schönheitssalons sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln – Verstöße kosten 150 Euro.
  • Bei Steigerungen der Fallzahlen muss mit weiteren lokalen Maßnahmen gerechnet werden, wie aktuell z. B. in den Regionalbezirken Chania und Heraklion (Kreta), Mykonos, Zakynthos, Lesbos, Paros und Antiparos, Chalkidiki, Pella, Pieria, Imathia, Kilkis und der Hauptstadtregion Attika.
  • Strände sind unter Geltung von Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet.
  • Auch Friseursalons, Spa- und Wellnesseinrichtungen sind unter Hygieneregeln besuchbar, ebenso Museen, Restaurants, Bars und Diskotheken.

Das muss ich bei Urlaub in Belgien beachten

  • Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die Hauptstadt Brüssel.
  • Weil Brüssel als Risikogebiet eingestuft wurde, müssen Urlauber bei der Einreise in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Testergebnis in Quarantäne begeben.
  • Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten, aus Großbritannien und Nordirland sind aber grundsätzlich erlaubt.
  • Seit dem 14. August 2020 stuft das belgische Außenministerium eine Reihe von Regionen in EU-Ländern als "rote" (Gebiete mit hohem Infektionsrisiko) und "orange Zonen" (Gebiete mit mäßig hohem Infektionsrisiko) ein. In Deutschland ist derzeit keine Region als "rot" eingestuft. "Orange" sind derzeit die Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Mittelfranken, Schwaben, Freiburg, Oberpfalz, Oberfranken, Ober- und Niederbayern, das Land Brandenburg, die Freie Hansestadt Bremen, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Regionen Braunschweig, Hannover und Weser-Ems eingestuft. Einreisenden aus diesen Gebieten wird eine 14-tägige häusliche Quarantäne oder ein Covid-19-Test nach Einreise nach Belgien dringend empfohlen.  Für eine Durchreise durch Belgien, auch für Reisende aus den o. a. Gebieten, gilt diese Regelung nicht.
  • Für alle Reisenden aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten sowie aus Staaten außerhalb der Schengen-Zone und Großbritannien gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht. Von diesen Regelungen ausgenommen sind unter anderem Berufspendler, Saisonarbeiter und Berufskraftfahrer.
  • Für alle Einreisen aus "roten Zonen" innerhalb der EU-Mitgliedstaaten, Schengen-Staaten und Großbritannien gilt eine Verpflichtung zur Selbstquarantäne von 14 Tagen und die Testpflicht.
  • Seit dem 1. August müssen alle Einreisenden nach Belgien 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Public Health Passenger Locator Form" ausfüllen und elektronisch versenden, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt.
  • Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Wer eine Temperatur über 38°C hat, darf nicht einreisen.
  • Im Alltag gibt es grundlegende Hygienebestimmungen wie das Abstandsgebot.
  • Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften, Einkaufszentren, Gotteshäusern, Kinos, Museen, Bibliotheken, Theater- und Konferenzsälen sowie auf Märkten, Jahrmärkten, in Einkaufsstraßen, öffentlichen Gebäuden sowie in Restaurants und Cafés muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In Brüssel gilt seit 12. August eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum.
  • Einkäufe dürfen maximal zu zweit erledigt werden.
  • Wegen steigender Infektionszahlen seit Ende Juli sind soziale Kontakte seit dem 29. Juli auf jeweils bis zu fünf Personen pro Familie innerhalb von vier Wochen beschränkt. Die maximale Gruppengröße für private Treffen oder Restaurantbesuche ist auf zehn Personen beschränkt. Kinder unter zwölf Jahren sind davon ausgenommen.

Was gilt beim Urlaub in Großbritannien?

  • Die britische Regierung hat die Quarantäneverpflichtung für England für Reisende aus bestimmten Ländern, darunter Deutschland, zum 10. Juli 2020 aufgehoben, sofern sich die Reisenden in den 14 Tagen vor Einreise ausschließlich in diesen Ländern aufgehalten haben, die unter "Travel Corridors" veröffentlicht sind. Gleiches gilt für die Einreise nach Schottland, Nordirland und Wales.
  • Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden.
  • Vor Ort gelten unterschiedliche Regelungen in England, Wales, Schottland und Nordirland. Was Urlauber in welcher Region beachten müssen, können sie u. a. auf der Seite des Auswärtigen Amts nachlesen.

Teilreisewarnung für Dänemark - inklusive Kopenhagen

  • Seit dem 23. September warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Region Hovedstaden einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen.
  • Wer aus der zum Risikogebiet erklärten Region zurück nach Deutschland reist, muss demnach einen verpflichtenden PCR-Test machen und sich ggf. in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher eingestuften Land, wie z. B. Deutschland, ist ansonsten ohne Einschränkungen möglich.
  • Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch nicht sicher eingestuften Land, dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen.
  • Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark verwehrt.
  • Restaurants, Cafés, Geschäfte, Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder offen.
  • An Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Bahnhofs- und Haltestellenbereich sowie in Taxis und Reisebussen gilt in ganz Dänemark die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 12 Jahren.
  • Zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. Bei Personen mit erhöhtem Risiko oder in Situationen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. beim Sport, Singen oder in schlecht belüfteten Räumen) wird ein Abstand von zwei Metern empfohlen.
  • Diskotheken und Nachtclubs sollen ab November 2020 wieder öffnen dürfen.

Was gilt für Zypern?

  • Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen, touristischen Reisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") ab.
  • Grundsätzlich sind die Flughäfen aber wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Zypern hat verschiedene Staaten in Kategorien unterteilt. Deutschland gehört beispielsweise zu Kategorie A, eine Einreise ist damit ohne Einschränkungen erlaubt.
  • Wer nach Zypern reist, muss sich vor dem Antritt elektronisch anmelden. Bei manchen ausgewählten Flügen werden Coronatests bei allen Passagieren durchgeführt. Wird ein Urlauber positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern.

Geht Urlaub in Schweden?

  • Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen dürfen in Schweden einreisen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.
  • Auch die Durchreise durch Schweden ist möglich. Allerdings müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Norwegen und Finnland lassen eine Einreise nur bei direkter Durchreise aus Schweden zu.
  • In Schweden besteht keine Maskenpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auf Reisen.

Was muss ich für Reisen nach Finnland wissen?

  • Einreisen aus Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden, Polen, Island und der Slowakei sind seit dem 19. September wieder uneingeschränkt möglich.
  • Bei der Einreise aus anderen europäischen Staaten bestehen hingegen weiterhin Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften.
  • Ob man in Finnland einreisen darf, hängt vom Infektionsgeschehen des Herkunftslandes ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf.
  • Die finnischen Behörden empfehlen, körperlichen Kontakt zu vermeiden, auf Händeschütteln zu verzichten und ein bis zwei Meter Abstand zu halten. In öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, soll eine Masken getragen werden.

Kann ich nach Norwegen reisen?

  • Aktuell wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Norwegen wird vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen bei Einreise aus Deutschland abgeraten.
  • Seit dem 29. August gilt für Reisende aus Deutschland wieder eine Quarantänepflicht, da Norwegen Deutschland zum Risikogebiet erklärt hat. Nach Einreise müssen Urlauber eine zehntägige Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft absolvieren. Eine feste Adresse und eine geeignete Unterkunft für die nächsten zehn Tage ist bei Einreise durch aussagekräftige Dokumente (z. B. eine Buchungsbestätigung) nachzuweisen. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann die Einreise verweigert werden. Eine Unterkunft gilt dann als geeignet, wenn Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts vermieden wird. Unterkünfte (auch Campingplätze) mit gemeinschaftlicher Nutzung von Waschräumen, Küchen usw. entsprechen daher nicht den Vorgaben. Personen in Quarantäne dürfen ihre Unterkunft nur in unbedingt nötigen Fällen verlassen, z. B. um Lebensmittel einzukaufen.
  • Es besteht keine Maskenpflicht, jedoch wird dringend geraten, die gängigen Hygieneregeln strikt zu befolgen und eine Maske zu tragen, wenn kein Abstand eingehalten werden kann.

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