Netzhoppers müssen "das Maximum aus sich rausholen"

Trainer Mirko Culic leitet seine Mannschaft an. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild
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20. Dezember 2019 - 9:40 Uhr

Die Netzhoppers KW-Bestensee wollen in der Volleyball-Bundesliga einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde. Vor dem letzten Spiel des Jahres beim Tabellensechsten Volleys Herrsching am Samstag (19 Uhr/sporttotal.tv) sagte Manager Arvid Kinder: "Das ist ein Gegner, bei dem man punkten kann." Sein mahnender Zusatz: "Das gelingt aber nur dann, wenn unsere Mannschaft das Maximum aus sich rausholt."

Die Reise an den Ammersee trat Trainer Mirko Culic mit Personalsorgen an. Für den Mittelblock fehlen mit Arran Chambers (Meniskusriss) und Jonathan Erdmann (Stauchung des Mittelfußes) gleich zwei Spieler. Damit gibt es bei der Aufstellung auf dieser Position zu dem Chilenen Simon Guerra Uteau sowie zum Kanadier Uchenna Ofoha keine Alternativen. Notfalls müsste mit Maximilian Auste ein Diagonalangreifer im Block aushelfen.

In der Tabelle sind die Netzhoppers mit nur drei Siegen in zehn Spielen auf Platz zehn abgerutscht. Sie haben nur einen Punkt Vorsprung auf den ersten der beiden Abstiegsränge, aber schon drei Zähler Rückstand auf den ursprünglich angestrebten Playoff-Platz. "Es geht in diesem Bereich der Tabelle sehr eng zu", meinte Kinder. Seine Warnung: "Wir müssen auch die Gegner, die hinter uns stehen, im Auge behalten."

Quelle: DPA