Datenklau über Netflix-Abo

Netflix warnt: Betrügerische E-Mails im Umlauf

Video-Streamingdienst Netflix
© dpa, Alexander Heinl, bsc

21. September 2020 - 17:41 Uhr

Private Daten durch Fake-Mails ergaunert

Haben Sie in letzter Zeit ungewöhnliche E-Mails in Ihrem Postfach entdeckt? Denn zur Zeit sollen E-Mails von Betrügern umgehen, die sich für den Streaming Dienst Netflix ausgeben. Doch bei diesen E-Mails ist Vorsicht geboten. In Wirklichkeit seien Betrüger am Werk, die versuchen, an die privaten Daten von Usern zu gelangen.

Lüge über nicht funktionierende Abo-Abbuchung

Es gehen zur Zeit anscheinend E-Mails von Betrügern um, die im Namen des Streaming-Anbieters Netflix versuchen, an Kontodaten zu gelangen. Darin sollen sie behaupten, dass das Kreditinstitut die monatliche Abbuchung des Abos verweigert habe und das Unternehmen eine Bestätigung der hinterlegten Zahlungsinformationen benötige. Doch auf diese Lüge sollten sie besser nicht hereinfallen. Denn in diesem Fall können die Drahtzieher Ihre Kreditkarteninformationen nutzen, um auf Ihre Kosten zu shoppen. Dies berichtet die österreichische Plattform Watchlist-Internet.

Vorsicht vor Phishing-Mails

Phishing-Mails sind Nachrichten, mit denen Betrüger versuchen an geheime Daten zu kommen. Im Fall von Netflix soll es sich um nicht personalisierte E-Mails handeln. Mithilfe eines Links, sollen Kunden ihre Kontodaten aktualisieren. Dabei werden sie auf eine gefälschte Internetseite weitergeleitet, auf der die Daten eingetragen werden sollen und so in die Hände der Kriminellen gelangen.

Phishing-Versuche erkennen

Einige Merkmale können Aussagen über die Echtheit einer E-Mail geben. Der Absender sollte eine offizielle E-Mail-Adresse beinhalten. Im Fall des Betrugs wurden die Mails laut Bericht bisher von "rechnung@mail.de" verschickt. Eine unpersönliche Anrede ist ebenfalls ein Indikator dafür, dass es sich nicht um eine vertrauenswürdige E-Mail handelt. Weder Netflix noch andere Unternehmen würden unpersönliche E-Mails nutzen, um Ihre Daten abzufragen. Auch die Adresse, die Sie über den weitergeleiteten Link erreichen, ist meist einfach als Fake zu entziffern.