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Netanjahus neue Liebe mit Norwegerin stark kritisiert

Netanjahus neue Liebe mit Norwegerin stark kritisiert

Jair Netanjahus verbotene Liebe
Jair Netanjahu frisch verliebt mit seiner norwegischen Freundin Sandra Leikanger.

Papa Netanjahu freut sich für den Sohn

Zwei junge Menschen verlieben sich ineinander. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, in diesem Fall aber schon. Der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu hat eine norwegische Freundin. Doch von der Verbindung mit einer nichtjüdischen Frau sind nicht alle in Jerusalem begeistert. Keine Jüdin und deshalb nicht geeignet? Es wird sogar gemunkelt, dass die Liebesbeziehung zu einer Staatskrise führen könnte.

Jair Netanjahu ist 23 und mit seiner neuen Liebe Sandra Leikanger frisch in den Schlagzeilen. Die Norwegerin stammt aus einem protestantischen Elternhaus und studiert Visuelle Kommunikation in Herzliya bei Tel Aviv. Israel gegenüber ist sie sehr offen und sogar Mitglied mehrerer Facebook-Gruppen, die Israel und Israels Armee unterstützen. Jair war bereits in Grimstad bei Sandras Eltern zu Besuch. Israelischen Medien zufolge scheint die Beziehung ziemlich ernst zu sein.

Papa Netanjahu freut sich demnach für den Sohn und dessen Beziehung zu der 25-Jährigen. Es scheint, als wäre er sogar stolz auf ihn. Doch mit seinem Stolz steht er wohl eher alleine da, denn konservative Politiker fordern ihn auf, seinem Sohn die Beziehung zu der nicht-jüdischen Norwegerin zu verbieten. Auch Parteifreunde äußern Kritik. Wenn Fragen des Judentums berührt werden, kann selbst die Liebesbeziehung eines Politiker-Sohnes zu einer Staatsaffäre avancieren.

Wie sein Sohn war auch Benjamin Netanjahu bereits mit einer nicht-jüdischen Frau verheiratet und hatte damit, nach Ansicht der Konservativen, gegen die Pflicht seiner Religion das jüdische Volk zu pflegen, verstoßen. Jair allerdings entstammt nicht aus dieser Ehe, seine Mutter, Ehefrau Nummer drei, ist Jüdin.