Nervenkitzel beim Bouldern: 'Freeclimbing' kommt in die Kletterhallen

24. August 2014 - 12:13 Uhr

"Ein Spielplatz für Erwachsene"

Sie möchten mal so richtig durchtrainiert sein, haben aber noch nichts gefunden, was Ihnen wirklich Spaß macht? Wie wäre es dann mit Klettern? Klingt langweilig? Nennen wir es Bouldern - und sie werden sehen: Langweilig ist das wirklich nicht.

Teilnehmer der Boulder-Weltmeisterschaft in München erklimmt eine Kletterwand.
Nur aus eigener Kraft die Kletterwand hoch - Bouldern fasziniert Kletterer weltweit.
© dpa, Stephan Jansen

Bouldern kann man mittlerweile in vielen Kletterhallen, so etwa im 'Boulder-Planet' in Köln. Auf 300 verschiedenen, wöchentlich wechselnden Kletter-Routen kann man sich dort an künstlichen Felsen versuchen. "Das Schönste ist, wenn man es schafft und oben ankommt", sagt eine Besucherin der Kölner Kletterhalle. "Dann hat man einen Endorphinausstoß." Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit kombiniere man beim Bouldern um ein Problem – das Erklimmen der Wand – zu lösen, beschreibt ein Mann. Dabei tut sich keiner weh: Der Boden in der Halle besteht aus 30 Zentimeter dicken Matten, denn immer mal wieder stürzt jemand. Bouldern in der Halle, das sei wie auf einem "Spielplatz für Erwachsene", so eine Frau.

Weltweit begeistert der Trendsport – in München kann man jetzt den Wettstreit der besten Klettersportler im Bouldern bestaunen. 250 Athleten aus 44 Ländern treten um den Weltmeistertitel an.