Nemetschek kann in der Krise weiter auf Bauboom setzen

03. Februar 2021 - 8:30 Uhr

München (dpa) - Der Bausoftwareanbieter Nemetschek kommt in der Corona-Krise weiter glimpflich davon. Der Konzernumsatz legte 2020 um 7,2 Prozent auf 596,9 Millionen Euro zu, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in München auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Damit habe das Unternehmen die zuletzt Ende Oktober angehobene Prognose von einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich sogar leicht übertreffen können. "Auch wenn die Auswirkungen der globalen Corona-Krise weiterhin spürbar sind, konnten wir das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abschließen und unsere Marktposition weiter ausbauen", sagte Nemetschek-Chef Axel Kaufmann. Der Manager geht auch für 2021 von weiterem Wachstum aus.

Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 172,3 Millionen Euro. Die operative Marge (Ebitda) lag mit 28,9 Prozent am oberen Ende der zuletzt anvisierten Bandbreite von 28 bis 29 Prozent. Angaben zum Nettoergebnis wurden vorerst nicht gemacht.

Im vierten Quartal habe das Unternehmen wieder verstärkt investiert, um unter anderem ihr zukünftiges Wachstum anzukurbeln, hieß es. Ein Teil der Kosten war dabei einmaliger Natur. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis wären noch etwas stärker gewachsen, hätten Wechselkurseffekte nicht belastet.

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Quelle: DPA