Sein Großvater spricht Klartext

Naya Rivera (†33): Wie Sohn Josey die Todes-Tragödie auf dem Lake Piru verkraftet hat

Naya Rivera und ihr Sohn Josey bei einer Filmpremiere im Februar 2019.
Naya Rivera und ihr Sohn Josey bei einer Filmpremiere im Februar 2019.
© DFree/Shutterstock.com, SpotOn

16. Juni 2021 - 13:56 Uhr

Naya Rivera ertrank 2020 im Lake Piru

Der 8. Juli 2020 – eigentlich ein Tag wie jeder andere, doch für die Familie und Fans von "Glee"-Star Naya Rivera (†33) brach an jenem eine Welt zusammen. Bei einem Boots-Ausflug mit ihrem Sohn Josey verschwand die Schauspielerin damals spurlos im Lake Piru in Kalifornien. Der Vierjährige blieb schlafend auf dem Boot zurück und wurde erst später von Mitarbeitern des Bootsverleihs aufgefunden. Die Suche nach Naya hingegen blieb erfolglos, erst am fünften Tag konnte ihre Leiche geborgen werden. Während die 33-Jährige am 8. Juli 2020 ihr Leben verlor, verlor Josey seine geliebte Mama. In einem emotionalen Interview erklärte jetzt Nayas Vater, wie der Kleine das Unglück verkraftet hat.

So geht es ihrem Sohn ein Jahr danach

Er hatte sie noch gewarnt, ins Wasser des Lake Pirus zu springen, jetzt muss George Rivera um seine Tochter trauern. Im Interview mit "Entertainment Tonight" packt der 64-Jährige auf emotionalste Weise über das neue Leben ohne sein geliebtes Kind und die Mutter seines Enkels aus. Vor allem der kleine Josey hätte unter Nayas Tod zu leiden gehabt: "Es ist ja nicht so, als würde man über einen Geist sprechen, er hat schon Erinnerungen an seine Mama. Aber er kommt langsam zu sich. Er ist ein starkes Kind."

Größten Respekt habe George auch vor seiner jüngeren Tochter Nickayla Rivera und Joseys Papa Ryan Dorsey. Sie seien die Personen gewesen, die Josey nach dem Verlust am meisten aufgefangen haben: "Nickayla and Ryan haben einen großartigen Job gemacht. Eine schwere Situation, vor allem, weil er [Josey, Anm. d. Red.] vor Ort war, als es geschah." Die Trauerbewältigung würde vor allem in ihren Händen liegen.

Aber auch George selbst helfe seinem Enkel, so gut er kann: "Wir reden mit ihm wie mit einem normalen Fünfjährigen, der bald sechs wird. Wenn er über seine Mutter reden will, reden wir über seine Mutter, im Gespräch. Er wird erwachsen und geht wirklich gut damit um." An seiner Beziehung zu dem Kleinen habe sich übrigens nichts verändert. Der Verlust habe die ganze Familie nur stärker zusammengeschweißt. (cch)

Auch interessant