Nato verteidigt Libyen-Einsatz

14. Februar 2016 - 0:32 Uhr

Die Nato hat die Fortsetzung ihres Militäreinsatzes gegen die libysche Regierung von Machthaber Muammar al-Gaddafi auch während des islamischen Fastenmonats Ramadan verteidigt. "So lange Zivilisten angegriffen oder bedroht werden, so lange zur Gewalt gegen sie aufgerufen wird, wird die Nato zu ihrem Schutz handeln", sagte Militärsprecher Oberst Roland Lavoie am Dienstag in Brüssel in einer Video-Pressekonferenz.

Die Nato-Staaten im Libyen-Einsatz hätten "einen tiefen und aufrichtigen Respekt für Moslems und deren Glauben". Der am Montag begonnene Ramadan erinnere an den gemeinsamen Respekt vor dem menschlichen Leben. "Es ist sehr zu hoffen, dass das Gaddafi-Regime die Zivilbevölkerung nicht mehr angreift. Die Menschen haben zu viel gelitten, viele haben Angst und alle wollen Sicherheit." Er fügte hinzu: "Es gibt niemals einen falschen Zeitpunkt, um Menschenleben zu schützen."